Autofahren im Alter: Noch sicher unterwegs?
Shownotes
Autofahren bedeutet Freiheit, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Doch was, wenn die eigene Fahrsicherheit nachlässt oder Angehörige erste Zweifel haben? Mit Kay Schulte vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat sprechen wir darüber, woran sich Unsicherheiten am Steuer erkennen lassen, wie man die eigene Fahrkompetenz freiwillig überprüfen kann und wie Familien ins Gespräch kommen, ohne zu bevormunden.
Links und Hinweise zur Folge
- Rückmeldefahrten finden Sie in der Regel über eine Internet-Recherche mit Begriffen wie „Rückmeldefahrt“ oder „Fahrtcheck“ plus Ihrem Wohnort oder Ihrer Region.
- Fahrsicherheitstrainings werden bundesweit von verschiedenen Anbietern angeboten, zum Beispiel von Automobilclubs, Verkehrswachten oder Fahrsicherheitszentren. Auch hier lohnt sich eine Suche nach Angeboten in der Nähe.
- Jetzt Pflegegrad berechnen: Mit unserem Pflegegradrechner können Sie kostenlos und anonym prüfen, ob vielleicht ein Pflegegrad oder eine Höherstufung infrage kommt. (Werbung)
Unser Gast
Kay Schulte ist Referatsleiter beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Sein Schwerpunkt liegt auf der Verkehrssicherheit bei Dienst- und Arbeitswegen. Er entwickelt Maßnahmenpakete und Seminarkonzepte und beschäftigt sich mit aktuellen Forschungsfragen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das Auto bedeutet ja für viele ältere Menschen mehr als nur die Fortbewegung.
00:00:05: Es steht halt eben auch für Selbstständigkeit, für Freiheit und für gesellschaftliche Teilhabe auch.
00:00:11: Deswegen wird es auch richtig schwierig wenn die eigene Fahrsicherheit nachlässt oder auch die Angehörigen die ersten Zweifel haben.
00:00:18: Da fällt da plötzlich auf dass der Vater vielleicht neuerdings ein paar Schrammen im Auto hat oder die Mama will nicht mehr in der Dunkelheit fahren fühlt sich aber tagsüber noch sicher.
00:00:28: Vielleicht verfährt sich auch ein Familienmitglied auf eine bekannte Strecke und reagiert dann trotzdem verärgert, sobald sie mit dem Thema Autofahren ankommen.
00:00:45: Ja, wann sind Unsicherheiten am Steuer noch normal?
00:00:47: Wann sollte man genauer hinschauen?
00:00:49: Wie lässt sich eigene Fahrkompetenz überprüfen und wie können Angehörige ihre Sorgen ansprechen ohne zu bevormunden oder vielleicht sogar ein Konflikt auszulösen.
00:00:59: Darüber spreche ich heute mit Kai Schulte, er ist Referatsleiter für Unfallprävention beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat.
00:01:06: Herzlich willkommen Herr Schulte!
00:01:07: Schönen guten Tag von Rosenberg.
00:01:09: Ja, ich freu mich, dass Sie heute da sind.
00:01:10: Ich glaube, das ist ein Thema, aber es wirklich ganz viele Menschen immer wieder beschäftigt.
00:01:14: Kennt jeder aus seinem Umfeld auch?
00:01:16: Wo man sich vielleicht selber mitbeschäftigt und sagt wann ... Wir haben zwei Perspektiven dabei.
00:01:21: Einmal aus den Betroffenen, wo man sich die Frage stellt, wie gehe ich damit um?
00:01:25: Dass ich nicht mehr so sicher bin.
00:01:27: Aber natürlich auch aus der Perspektive der Angehörigen, die dann nicht mehr wissen, wie sie reagieren sollen.
00:01:33: Es ist doch so Autofahren bedeutet für viele ältere Menschen Selbstständigkeit und Freiheit.
00:01:39: Ab wann sollte man trotzdem genauer noch auf die eigene Fahrsicherheit ein bisschen schauen?
00:01:43: Es ist halt schwierig zu beantworten.
00:01:45: Man kann es sich pauschal sagen, es gibt nicht eine Altersgrenze, man sagt ab jetzt musst du gucken.
00:01:50: Wir können so eine generelle Empfehlung abgeben.
00:01:53: Versucht mal also ungefähr ab Mitte sechzig, sich genauer zum Beobachten und vielleicht doch mal von einem Hausarzt oder so eine Rückmeldung zu kriegen.
00:02:01: Vielleicht auch mal Angehörige zu befragen oder ähnliches.
00:02:05: Einfach sich mal ... reflektieren, was passiert eigentlich mit mir?
00:02:09: Nämlich alles noch so wahr wie ich es sonst auch wahrgenommen habe.
00:02:12: Aber das ist schwierig weil Veränderungen sind sehr schleichend und damit kriegt man nicht einen... Es gibt nicht so ein Bruch.
00:02:19: ab jetzt ist alles anders.
00:02:20: Ja, ja.
00:02:21: Das ist auch sehr individuell vermutlich wie man sich entwickelt im Alter.
00:02:24: das kann man natürlich pauschal nicht sagen.
00:02:27: vielleicht aber kann man auch sagen welche Fähigkeiten gibt es Fähigkeiten die sich auch im zunehmenden Alter eben verändern und vor allem wie sie sich aufs Auto fahren auswirken?
00:02:36: Also ganz klassische Fähigkeit also es gibt Einschränkungen im Seevermögen Es gibt Einschenker im Hörvermügen Es gibt Einschränkungen auch bei der Reaktionszeit, wie man reagiert.
00:02:45: Manchmal merkt man es vielleicht nur ein bisschen Hals und Schultern, dass es ein bisschen schwieriger wird sich komplett umzudrehen oder ähnliches.
00:02:51: Es gibt auch so einen Signal von wegen Aufmerksamkeit also bekomme ich wirklich noch alles in meiner Umgebung mit.
00:02:57: Es sind alle so leichte Signale die einem helfen können sagen okay vielleicht sollte ich jetzt mal mich hinterfragen oder genau beobachten an manchen Stellen.
00:03:06: wie reagiere ich darauf?
00:03:08: Jetzt kommt kurz Werbung in eigener Sache.
00:03:10: Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihnen ein Pflegegrad zusteht oder vielleicht sogar eine Höherstufung möglich wäre?
00:03:17: Viele Menschen sind unsicher wie man den tatsächlichen Unterstützungsbedarf im Alltag richtig einschätzt.
00:03:23: Genau hier hilft der kostenlose pflegegradrechner von pflege.de.
00:03:28: Online beantworten sie einige Fragen zur Situation der pflegepedürftigen Personen und erhalten anschließend eine erste Einschätzung welcher Pflege grad zutreffen könnte.
00:03:38: So bekommen sie eine bessere Orientierung, bevor Sie einen Antrag bei der Pflegekasse stellen oder prüfen möchten ob sich ein Widerspruch lohnen könnte.
00:03:46: Jetzt informieren über den Link in den Show-Notes.
00:03:49: Das war's mit Werbung und jetzt gehts weiter!
00:03:52: Und es ist ja so, dass wir uns zwei Perspektiven anschauen.
00:03:56: Die beide wichtig sind die Perspektive der Betroffenen selbst.
00:04:00: Wie kann ich selber erkennen, wann ich noch verhafttüchtig bin?
00:04:03: Aber das gibt natürlich auch die Perspective der Angehörigen, die dann das feststellen manchmal gerechtfertigt und ungerechtfertigt wie immer auf alle Fälle haben, die ein Riesenthema haben, wie sie damit umgehen sollen.
00:04:14: Da stellt sich dann die Frage eigentlich ... Wenn jetzt mir auffällt, dass mein Vater oder meine Mutter oder der Partner dass man plötzlich doch mal häufiger Schrammen am Auto hat oder vielleicht mein Stoppschild übersieht.
00:04:28: Oder auf bekannter Strecke sich verferrt, was wir heute schon im Intro gesagt haben ... Was für Beobachtungen kann man da vielleicht einmal festhalten?
00:04:37: Die darauf hindeuten, dass die Fahrsicherheit jetzt tatsächlich nachlässt.
00:04:41: Also Angehörige zum Beispiel.
00:04:43: Wenn ich als Angehäurer merke, dass da so gewisse Unsicherheiten auftauchen, besonders interessant wird es wahrscheinlich bei hochkomplexen Situationen.
00:04:52: Also ist eine gewisse Nervosität sichtbar oder nicht?
00:04:55: Dann hab ich immer das Problem als Angehöriger, wenn ich einen Kommentar abgebe.
00:05:00: So nach dem Motto ... Ich sag jetzt mal den genau falschen Kommentar.
00:05:03: Du hast da was nicht gesehen!
00:05:04: Das ist ein Vorwurf.
00:05:05: und wenn so'n Vorwurf kommt dann ist sofort ne Blockade da.
00:05:09: Also es spricht, dass etwas Angehäurige machen müssen... Oder machen sollten, ist dann eher so ne Ich-Botschaft zu senden.
00:05:16: So na dem Motte, ich habe mich gerade unwohl gefühlt.
00:05:19: Erklär mir doch, was war
00:05:20: alles?!
00:05:21: Oder ich fühle mich nicht ganz sicher, oder ich mach mir Wissen Sorgen um dich.
00:05:24: Was ist da gerade los?
00:05:25: Geht es dir gut, geht's dir nicht gut?
00:05:27: Also eher so eine Ich-Botschaft-Kommunikation anzustreben und nicht ne Vorwurskommunikation.
00:05:33: Das ist zumindest der erste Schritt, um nicht sofort so ne, ich sag mal so ein Widerstandsmauer vor sich zu haben.
00:05:38: Also das finde ich nen super Hinweis!
00:05:41: In der Situation danebensitzt, ist nicht wichtig.
00:05:45: Sicher, ob ich in der Lage bin, sollte man vielleicht das Gespräch später suchen?
00:05:49: Ja, also nicht in der Situation.
00:05:50: Das geht nicht!
00:05:52: Ich bin mitfahrende Person und dann heißt es für mich, ich beobachte das Ganze, ich nehme etwas wahr ... Und ich kann's erst im Nachhinein ansprechen.
00:05:58: Also in der Situation auf gar keinen Fall, weil das wird ja noch mehr Neurosität in die ganze Fahrweise bringen.
00:06:03: Also das auch später verschieben so ein Gespräch.
00:06:06: Spielen denn vielleicht auch Erkrankungen, See- oder Hörprobleme
00:06:09: z.B.,
00:06:09: Ist die Medikamente dabei eine Rolle?
00:06:12: Erkrankungen ist schon mal ein klares Warnsignal.
00:06:16: Im erkrankten Zustand sollte man eigentlich überhaupt nicht Auto fahren, bei Medikamenteneinnahmen wird es auch schwierig ... Sie kennen wahrscheinlich diese By-Pack-Zettel, wo man sagt okay und dann die Länge, wer liest sich das gerne durch?
00:06:31: Entscheidend kann man nur einen Hinweis geben an Apothekerinnen und Ärzte, wenn Medikamente verschrieben werden Da muss von der Seite noch mal das Signal kommen, bitte verzichten Sie aus Autofahren.
00:06:44: Es kommt zu Einschränkungen.
00:06:46: Da kann man eher in Richtung Gesellschaft abpellieren.
00:06:50: Bitte gibt solche Signale Weiß darauf hin.
00:06:53: und es gibt harmlose Medikamente.
00:06:55: oder sagen wir so, die werden als harmlos angesehen aber sie sind nicht harmlos.
00:07:00: Medikamenteneinnahmen beeinflussen immer wieder irgendwie den Kreis auf dem Körper als solches.
00:07:05: Sie sollen zwar unterstützen und helfen aber auch Nebenwirkungen.
00:07:08: Und über die muss man sich im Klaren sein.
00:07:11: Also wenn man dann, also tatsächlich das auch feststellt für sich.
00:07:15: Ja ich mache jetzt meine Prüfungen in zwei Jahren, sag' ich guck mal ob ich noch, möchte wissen ob ich fahre?
00:07:21: Wir haben uns übrigens im Vorfeld unterhalten über Fahrkompetenz und Fahrtauglichkeit.
00:07:27: Vielleicht wollen wir das auch mal auflösen was da der Unterschied ist.
00:07:29: aber vorher frage ich jetzt nochmal kurz nach Was gibt's denn für Möglichkeiten wenn nicht meine eigene Fahrkompatenz freiwillig überprüfen lassen möchte?
00:07:38: Es gibt viele Angebote, sogenannte Rückmeldefahrten durchzuführen oder Fahrtchecks.
00:07:42: Das sind völlig freiwillige Angebote.
00:07:44: das heißt da sitzt eine kompetente Person neben einem beobachtet einfach wie sieht es mit den im Umgang mit schwierigen Verkehrs-Situationen aus und gibt einfach nur eine Rückmeltung was aufgefallen ist um die man vielleicht bestimmte Sachen auch kompensieren kann.
00:07:59: also ich nehme jetzt wirklich ein Beispiel links abbiegen in Ich sage mal komplexen Situation ist ein ganz schwieriges Farmanöver.
00:08:08: Das kann man aber durchaus vermeiden, wenn man anstelle einmal links abzubiegen dreimal rechts abbiegt.
00:08:12: das wäre einfach so.
00:08:13: es wäre eine Kompensation etwas zu tun Aber eine viel sichere Art der Fahrweise anzunehmen.
00:08:19: Und solche kleinen Tipps, das geben halt die Profis, die den Rückmeldervaten durchführen?
00:08:23: Ah ja!
00:08:23: Das ist dann eben das, wo man dann auch Sorge hat gerade wenn man in das Alter kommt dass man ihm dann vielleicht den Führerschein verliert.
00:08:32: aber das passiert da nicht.
00:08:33: Das heißt ich bekomme eigentlich Tipps wie ich besser mit meinen vielleicht fahrenden Defiziten die irgendwann einmal auftreten möglicherweise umgehen kann.
00:08:43: Genauso ist es.
00:08:44: Also Rückmeldestraten, wenn's um Fahrkompetenz geht niemals wird.
00:08:47: die Fahrloble sind so.
00:08:49: Da gibt's gar nicht darum.
00:08:51: Sondern es geht darum Tipps zu kriegen.
00:08:53: wie kann ich vielleicht Einschränkungen, die ich selbst bei mir habe durch andere Verhaltensweisen kompensieren?
00:08:59: Die Frage des Führerscheins steht gar nicht zur Debatte Und darum geht das nicht.
00:09:04: Da muss man auch verwahren bei älterem Menschen, bitte habe keine Sorge davor!
00:09:08: Es geht darum einfach mal die Kompetenzen zu hinterfragen und vielleicht andere Möglichkeiten zu finden wie ich sicherer als im Moment noch den Verkehr komme.
00:09:18: Und Einschränke und Einschränkungen sind hier.
00:09:20: älter werden wird, sie sind völlig normal, die muss man leider akzeptieren.
00:09:24: Gut dafür hat man Erfahrungswerte, die
00:09:27: auch mitzählen?
00:09:29: Das
00:09:29: ist ein ganz wichtiger Punkt... Ältere Personen haben viel, viel Fahrerfahrung und kompensieren durch ihre hohe Fahrerfahrung auch ganz andere Situationen.
00:09:38: Also können auch Situationen meistern wo ich sage mal junge Menschen fahren Fänger an Fahren fänger, wo die noch gar keine Rezepte dafür haben.
00:09:46: Ja, guter Hinweis.
00:09:47: Also es ist nicht alles schlecht wenn man alt wird ne?
00:09:49: Aber das
00:09:49: Willen alter ist nicht schlecht!
00:09:51: Nein Alter ist was Schönes!
00:09:54: Genau.
00:09:54: aber vielleicht wollen wir noch mal ganz kurz weil das war wichtiger Punkt auch mit der Fahrkompetenz und Fahrtauglichkeit.
00:09:59: da haben sie ja mir im Vorfeld erklärt dass das ein Unterschied ist.
00:10:02: Ja definitiv also die Tauglichkeit oder Tüchtigkeit das sind die beiden Begriffe Das sind Fragestellungen wo man sozusagen hinterfragt bin ich überhaupt fahrtüchtig?
00:10:12: sprich Bin ich vielleicht alkoholisiert?
00:10:14: Habe ich eventuell Drogen genommen, habe ich Medikamente genommen und leide ich unter Müdigkeit.
00:10:19: Leidig hab' ich
00:10:19: Krankheitssyntome.".
00:10:20: Also mit Fahrtüchtigkeit ist der momentan aktuelle Zustand gemeint.
00:10:25: Die Fahrtüchtigkeit ist ein Rechtsbegriff.
00:10:27: also wer nicht fahrt tüchtig ist... ...und trotzdem fährt kann sozusagen sanktioniert werden!
00:10:33: Die Fahrkompetenz ist was ganz anderes.
00:10:35: die Fahrkom petenz da geht's nicht.
00:10:37: darum kann Ich Nicht mehr sondern Fahrkom Petenz bedeutet wie Kann Ich durch vielleicht andere Verhaltensweisen noch sicherer werden.
00:10:46: Aber ich bin nicht in meiner Sicherheit eingeschränkt, das ist der große Unterschied!
00:10:50: Das ist ja gerade das Stichwort, wo ich mir überlegt habe.
00:10:53: Also wenn jetzt zum Beispiel eine ältere Autofahrerin... Gehen wir davon aus!
00:10:56: Ich bin ein bisschen älter und sehe immer so gut in der Nacht beispielsweise kann vielleicht aber auch Autobahnen, dass es mir alles zu schnell weil das ja doch immer sehr flott geht.
00:11:05: also zumindest wenn sie frei ist.
00:11:07: Das ist nicht immer der Fall, aber normalerweise schon mit der Schnelligkeit immer umgehen.
00:11:12: Ist dann eigentlich ne sinnvolle Strategie?
00:11:15: dass ich sage, okay, ich fahre jetzt einfach nimmer diese Strecken.
00:11:19: Ich fahr auch nimmer Nachts.
00:11:20: Kann man das vertreten?
00:11:21: Oder sollte ich mich dann vielleicht doch mal überprüfen lassen ob andere Sachen noch gehen?
00:11:25: oder passt es in die Strategie, die Sie gerade erwähnt haben, dass man die Dinge eben nicht mehr macht, die nicht mehr so gut funktionieren?
00:11:33: Also das ist ja schon ... Jetzt sprechen sie grade sehr hohe Kompetenz an was ja super ist.
00:11:37: also wenn ich merke, dass ich nachts Schwierigkeiten habe gut zu sehen Also ich merke, Blendungen sofort so der Ähnliches.
00:11:45: Und ich realisiere das dann ist es ja ein wirklich hinterfragen meiner Persönlichkeit.
00:11:49: und jetzt die Strategie zu sagen okay nee da habe ich Schwierigkeiten Ich vermeide jetzt Fahrten bei Dunkelheit Ist eine super Strategie Es genau die Richtige.
00:11:59: Aber es ist auch der Anlass zu sagen vielleicht leeres jetzt auch mal geschickter Ein Profi aufzusuchen sei es der Haus oder so.
00:12:06: Guck dir doch mal meine Augen bitte an.
00:12:07: was ist denn da gerade?
00:12:08: Oder kann nicht vielleicht das durch einen eine Seehilfe irgendwie verändern.
00:12:12: Das sind ja genau diese Signale, aber komplett richtig ist zu sagen ich vermeide solche Fahrten.
00:12:17: oder wenn ich mich aus der Autobahn mit den Geschwindigkeiten nicht mehr sicher fühle und nicht mehr wohlfühle dann vermeide ich halt die Autobahnen.
00:12:24: genauso könnte ich mir auch in so einem gewohnten Umfeld sagen wenn da schwierige Kreuzungen kommen wo ich sage immer wieder ein solcher Kreuzung eventuell Probleme Sichtprobleme Aufmerksamkeitsprobleme Ich vermeide das Fahren dieser Kreutzung indem ich einen kleinen Umweg fahre.
00:12:39: Auch das ist ne Strategie.
00:12:41: Wenn ich jetzt das also an mir dann feststelle, wie sie es gerade beschreiben und sage okay.
00:12:45: Also irgendwie da gibt's ein paar Dinge die nicht mehr so gut funktionieren können.
00:12:50: denn vielleicht zu Fahrtrainings oder ja so Aufwischungsstunden?
00:12:55: Oder vielleicht auch technische Assistenzsysteme.
00:12:57: Jetzt habe ich bisschen viel in den Ring geworfen.
00:12:58: Können die dabei helfen mir dass sich vielleicht dann sicherer fahre.
00:13:02: natürlich alle Beispiele diese genannt haben können zutreffen passen aber es hängt von der Persönlichkeit ab.
00:13:11: Ich fange vielleicht erst mal mit den technischen Systemen an, also Fahrerassistenzsysteme.
00:13:15: Sie dienen ja dazu mich beim Fahren zu unterstützen und den kritischen Situation zu helfen – das ist der eigentliche Sinn!
00:13:22: Auf der anderen Seite gibt es aber Assistenz-Systeme die permanent irgendwelche Signale ausstrahlen.
00:13:28: Also Geräusche ins Auto, so ein Piepen oder ein Wahnsinnario ähnliches.
00:13:32: Das kann auch unheimlich ablenken.
00:13:34: Da muss ich wieder an Persönlichkeiten denken.
00:13:36: wie gehe ich mit solchen Geschichten um?
00:13:38: Und wenn ich merke, dass mich das eher irritiert, dann wäre ein Trainingsansatz.
00:13:43: Ich bitte den Profi zu sagen okay wir trainieren einfach mal wie man mit diesem System oder wie man auf diese Systeme richtig reagiert.
00:13:50: und ich nehme einen Beispiel was bei neueren Fahrzeugen vorgeschrieben ist der intelligente Geschwindigkeitsassistent der also permanent anzeigt Wenn ich zu schnell irgendwo unterwegs bin bekomme ich so'n Wahnsignal Manche pippen manche zeigen nur ich sag mal das Verkehrszeichen Die reagieren eigentlich relativ früh.
00:14:10: Also sprich, wenn ich mal so zwei drei Kilometer schneller fahre als die Geschwindigkeitsbegrenzung zulässt kommt schon dieses Wahnsignal und das kann sehr irritierend sein weil ich brauche eine neue Kompetenz an der Stelle.
00:14:21: Ich muss sagen ist die Warnung jetzt richtig oder hat er vielleicht ein falsches Signal bekommen also GPS-Signal?
00:14:27: Oder hat er eine falsche Programmierung gehabt?
00:14:30: dass mir deine Geschwindigkeit Begrenzung angezeigt wird ja gar nicht da ist?
00:14:33: Das sind diese neuen Fragen Und da muss man sich dann wirklich überlegen, und da kann ich sagen Profi zur Hilfe nehmen.
00:14:38: Wie gehe ich mit solchen Signalen um?
00:14:41: Das ist ihre Karassistenzsysteme.
00:14:44: Ich kann jetzt nicht pauschal sagen hilft ein Fahrsicherheitstraining.
00:14:47: also es ist niemals schlecht.
00:14:49: Man lernt immer dazu.
00:14:50: aber ich würde auch davor immer vorschlagen mach eine Rückmeldepfad mit einem Profi lasst ihr mal das Feedback geben und wenn es bestimmte Fasitation gibt die man durch ein Fahr-Sicherheitstraining entsprechend entschärfen kann, dann macht das.
00:15:05: Wenn es vielleicht hilft, eine Auffrischungs-Fahrstunde beispielsweise mit einem Fahrlehrer zu machen.
00:15:12: Wir jetzt mal ein Beispiel nehmen... wenn ich eher gewohnt bin auf dem Land zu fahren und habe aber gerade meine Enkelkinder in der Großstadt.
00:15:21: Man nutzt sie dann Fahrten auch in die Großstadt mit sehr dichtem Verkehr.
00:15:24: Wenn ich dann Schwierigkeiten habe diese Komplexität der Situation immer einzuschätzen Dann könnten auch Auffrüschungsstunden genau in solchen Gegenden sehr sinnvoll werden.
00:15:34: Aber es ist ganz individuell, ich kann das nicht pauschal sagen.
00:15:37: Das ist gut!
00:15:40: Es kommt auf die Einschränkungen drauf an und auf die Komplexität von Situationen an.
00:15:46: Welches von diesem Maßnahmen ist das Beste für mich?
00:15:50: Da ist man ja sehr selbst reflektiert.
00:15:52: also so manch einer der jetzt wahrscheinlich zuhört wird sagen Ja, die Erkenntnis hat aber die Person nicht.
00:15:59: Wie ist ihre Erfahrung da eigentlich?
00:16:01: sind die Menschen grundsätzlich bereit, sich selber zu reflektieren?
00:16:04: Weil das erfordert es ja.
00:16:06: Zu sagen, da hat jemand vielleicht was bemerkt oder ich komme an den Kreuzungen, dann muss ich schon selber mich wahrnehmen.
00:16:12: Die Wahrnehmung verändert sich auch ein Stück weit oftmals.
00:16:15: Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass es im Alter speziell ist aber sicherlich auch und ... Was ist Ihre Erfahrung?
00:16:22: Sind die Menschen vor ... Also gibt's die meisten, die wirklich sagen okay, ich versuch so Strategien zu entwickeln so dass die Leute das ein bisschen ignorieren?
00:16:33: Nee, das wäre jetzt für mich Blaming wenn ich da irgendwas sage in der Bestung.
00:16:39: Also ich glaube einfach daran, dass jeder Mensch in der Lage ist sich selbst zu reflektieren.
00:16:46: Die einen eher mehr und die anderen eher weniger.
00:16:49: Je älter Menschen werden oder je mehr Erfahrungen die Menschen haben, desto eher sind sie bereit sich zu reflektionen.
00:16:58: Aber in dem Moment, wo man vielleicht so etwas wie einen Vorwurf abbekommt.
00:17:01: Sei es ein Kommentar von Angehörigen oder Freunden, dann kommst du eine kleine Blockade.
00:17:07: und da kann ich sagen, das ist nur eine Kommunikationsfrage.
00:17:10: also wie gehen wir miteinander um?
00:17:14: Ich glaube immer daran jeder kann sich reflektieren wenn er nicht ein Vorwurf abgekommt sondern wenn man ganz offen herangeht... Ich könnte ja einfach sagen.. Also ich habe manchmal so ne Idee zu sagen mein Vater Das war ein tolles Beispiel.
00:17:30: Mein Vater habe ich dann einfach mal mitgenommen, er war Beifahrer und ich bin gefahren.
00:17:35: der sollte mir mal einfach eine Rückmeldung geben wie er sich fühlt also ob ihm das gefällt oder nicht gefällt aber sich wohlfühlt nicht wohlfühlt.
00:17:42: und da hat er für sich schon kommentar gesagt Mensch ist jetzt ganz anderer Artist fahrends.
00:17:47: dass ich das mache
00:17:48: ja interessant
00:17:49: Das ist schon die erste Punkt der Reflexion.
00:17:52: Also ich kann ja auch als Angehöriger sagen, wir machen gemeinsam einen Ausflug und du hast jetzt den Job, gib mir eine Rückmeldung wie du dich einfach fühlst dabei?
00:18:01: Und dann... Wie hat er sich
00:18:02: denn gefühlt?
00:18:03: Er hat sich super wohlgefühlt!
00:18:05: Ich bin anders gefahren, ich weiß noch dass er sehr gerne etwas schneller gefahren ist und ich fahre eher gleichmäßiger.
00:18:16: Wir kamen ins Gespräch über Verkehrssituation, wie man sich wohlfühlt.
00:18:21: Am besten ist sie neben der Enkelkinder hinten mit rein die Augenkommentar geben sollen.
00:18:25: Also auch diesem Kuhl an der Stelle und wenn dieses Gespräch erst mal gestartet wurde oder angefangen wurde, sich über Straßenverkehrs unterhalten dann hat man den allerersten besten Schritt erreicht
00:18:37: wenn die Kommunikation stimmt.
00:18:38: Ich finde das also ein super Hinweis und ich find es auch eine tolle Strategie, dass zu machen weil man dann ins Gespräch kommt.
00:18:44: Das heißt ich könnte als Angehöriger genauso einen Weg gehen.
00:18:48: Sie haben vorhin aber auch mal erwähnt als Angehöriger könnte ich natürlich auch die betroffene Person mal danach ansprechen möglicherweise vielleicht auch ja in Mit jemand anderem zusammen?
00:19:00: Oder was gibt es da noch für Möglichkeiten, wenn also dieses ... Was Sie gerade vorgeschlagen haben ist ein Weg.
00:19:05: Aber wenn ich jetzt mal ins Gespräch gehen möchte mit der betroffenen Person, wie packe ich das an?
00:19:10: Naja, das hatte ich ja gesagt.
00:19:11: Wir können nur über die Ich-Botschaften gehen.
00:19:13: So nach dem Motto, ich mache mir Sorgen, ich mach mir bisschen Sorgen.
00:19:18: Wie grade wir mich die Situation erlebt habe, lass uns mal darüber in's Gespräch geben, wie war denn die Situation?
00:19:25: Leider passiert das, es kommt ein bisschen auf den Kommunikationsstil innerhalb der Familie an.
00:19:30: Also werden Kommentare von Kindern bei älteren Menschen als angenehm gewertet oder als unangenehm gewehrt hat und als Vorruf gewerthet?
00:19:39: Eine andere Strategie wäre wenn dieses Gespräch nicht zustande kommt also auf so eine sehr harmonischen Ebene dann kann man aber sagen okay vielleicht nehme ich mal die besten Freundin von jetzt sage ich mal meinen Eltern und sage Starte du doch mal das Gespräch erzähle auch mal aus deiner Perspektive wie es dir dabei ergang ist.
00:19:57: dann starten du das gespräch über Straßenverkehr.
00:20:01: Sofort eine andere Kommunikation da, weil es ist nicht mehr sozusagen ja mein so meine Tochter die Ärger zieht über mich sondern dann ist es eben aus dem Lebensumfeld einer sehr vertraute Person die dieses Gespräch.
00:20:13: Also ich denke auch dass das ein guter Hinweis weil man ja oft in dieser Tochter- oder Sohnrolle festhängt und die Rollen nicht getauscht werden können.
00:20:22: Die Eltern wollen nichts hören von ihre Kinder, also sowas gibt es tatsächlich aber auch unter Partner.
00:20:27: natürlich hatte ich jetzt gerade erst hier einen betroffenen Bericht, den wir da geschrieben haben und da ging's genau darum dass der Ehepartner einen Schlaganfall hatte und auch trotzdem, dass der Arzt ihn darauf hingewiesen hat, dass er nicht Auto fahren sollte.
00:20:44: Weiterhin Auto gefahren ist und man ihn da auch nicht umgelenken konnte.
00:20:50: Und das bringt natürlich die Angehörigen dann schon in Schwierigkeiten weil sie sich überlegen wie stark bin ich jetzt in der Verantwortung eigentlich?
00:20:58: Kann man das sagen?
00:20:59: Na
00:20:59: klasse!
00:20:59: Die angehörige Sitten der Verantwortung.
00:21:01: Also eigentlich ist ja jeder Menschen eine Verantwortung, ich meine es ehrlich.
00:21:05: Ich nehme ein ganz anderes Beispiel.
00:21:07: Wenn ich merke, dass da jemand aus dem Restaurant kommt und leicht torkelt und ins Sinne auch so steigen will... Und ich verobachte das nur!
00:21:14: Dann habe ich eigentlich auch die Verantwortung ihn vom Fahren abzuhalten.
00:21:17: Macht man aber eher?
00:21:19: Machen sie wenigstens, als es aktiver rangehen.
00:21:21: Aber wenn ich jetzt gerade in meinem Lebensumfeld im angehörigen Kreis bin, dann hab' ich noch viel mehr Verantwortung.
00:21:27: Die Aufgabe, die sich mir dann eigentlich erstellt ist nämlich das Beispiel mit dem Schlaganfall Alternativen zu finden.
00:21:33: Wie kann ich es vermeiden, dass jemand Auto fährt?
00:21:36: Man muss sich alternativen finden.
00:21:37: Gibt das die Möglichkeit vielleicht ein Taxidienst einzurichten?
00:21:40: Gibt es die Möglichkeit Rufbusse zu nehmen?
00:21:42: G?
00:21:42: gibt es eine Möglichkeit, Alternative Routen zu finden?
00:21:48: Gift es die möglichkeit, dass ich selbst einen Dring- und Hohldienstwerkstellige... Also wenn ich genügend Alternativeness biete, dann ist da eine sehr hohe Chance.
00:22:00: Nur die Kommunikation zu starten.
00:22:01: Ey, du darfst nicht mehr Autofahren.
00:22:03: Das ist der falsche Weg und ich muss sagen wie können wir es gemeinsam anders bewerkstelligen?
00:22:08: Ich weiß es ist nicht einfach das auch... Es ist eine Belastung für viele aber die einzige Strategie die noch funktionieren kann.
00:22:17: Also wenn ich ganz hart dran gehen würde also wenn ich merke ich muss autofahren zu bestimmten Zeiten wirklich vermag.. Also ich muss es verhindern dann wäre die letzte Konsequenz den Autoschutz zu verstecken.
00:22:30: Ja, aber das hatte ich tatsächlich... Das ist
00:22:32: die Vatervariante.
00:22:33: Genau und dann weiß man auch nicht wie der Mensch reagiert wenn der Autoschlüssel versteckt ist.
00:22:38: Und es ist aus Briefen und Erfahrungen einfach auch dass es da sehr extreme Situationen gibt weil es gibt eben auch Personen die selbst sich das ganz anders wahrnehmen und sagen okay ich kann noch fahren also bildet es euch ein und dann wird's natürlich schwierig.
00:22:54: Aber das sind so Extreme-Situation.
00:22:56: Ich finde sie haben sehr gute Hinweise dazu gegeben.
00:22:59: Entweder mal bezieht eben andere Menschen mit ein, egal ob es Freunde sind vielleicht von der Person oder Arzt.
00:23:05: Oder wer auch immer da Mensch des Vertrauens ist dass man die mit einbezieht und hofft das die dann am Bessere einwirken können.
00:23:11: oder eben auch Das ist für mich eigentlich eine sehr gute Idee, auch mal jemanden mitnehmen und sagen jetzt sag du mal wie ich fahre.
00:23:17: Muss man natürlich auch aushalten was der dann sagt?
00:23:20: Aber um dann eigentlich dieses Gespräch auf dieses Thema zu lenken und es gibt Alternativen vielleicht.
00:23:27: Es gibt natürlich Ortschaften die nicht so gut angebunden sind an den öffentlichen Verkehrsmitteln.
00:23:31: da ist das Auto einfach das Non-Police Ultra und da wird's halt schwer.
00:23:35: aber... Was mich mal interessieren würde so Fahrtrainings.
00:23:38: Vielleicht haben sich das die ein oder anderen jetzt mal auch so gemerkt.
00:23:42: Wo kann ich so was machen, kostet es viel Geld?
00:23:45: Können Sie da ein bisschen etwas dazu sagen um mehr Fahrsicherheit zu bekommen.
00:23:48: Also wir sind wahrscheinlich zwischen Fahrtrainings und Rückmeldefahrten.
00:23:53: Das sind zwei verschiedene Sichtungen.
00:23:55: Also Fahrtraining können sie bundesweit buchen.
00:23:57: Es gibt genug Institutionen die Fahrsichheitstrainungs anbieten.
00:24:01: also ob ich jetzt ADAC, ACE Verkehrswachten... Da gibt's ganz viele Institution.
00:24:07: Bei den Rückmellefahrten Ganz andere, es gibt welche Fahr-Fitness-Check ist glaube ich der ADAC.
00:24:15: Es gibt aber eine standardisierte Rückmeldefahrt.
00:24:17: die wird vom DECRA angeboten oder von anderen Prüfinstitutionen.
00:24:21: da können sie einfach kurz im Internet mal googeln geben so ein was wie Rückmeltepfad.
00:24:26: da kriegen Sie sofort ne Liste wer das anbietet.
00:24:28: und die Kosten sind jetzt nicht Ich sag Ihnen nicht die Riesenkosten.
00:24:32: also wir reden über einen zweistelligen Betrag für eine Rückmellefahrt bei einem Fahrsicherheitstraining.
00:24:37: gut dann wird das schon manchmal dreistellig.
00:24:40: Auch das wäre eine Möglichkeit als Angehöriger, wie ich auch ganz ehrlich.
00:24:44: Ich könnte sowas auch einfach mal als Geburtstagsgeschenk machen und gut scheinen.
00:24:48: Ich könnt es zu Weihnachten verschenken oder ich könnte einfach mal sagen Mensch, wir haben so super schönes Wetter!
00:24:55: Ich habe hier was für dich.
00:24:56: Nutz mal diese Chance.
00:24:57: Ich schenke dir das
00:24:58: einfach.".
00:24:58: Ja, also ich finde es total interessant dass zwei verschiedene Varianten da gibt.
00:25:03: Ich habe mir jetzt nur die ganze Zeit überlegt ich weiß das würde schon angesprochen haben aber bei einer Rückmeldefahrt und ich fahre wirklich voll katastrophal hat ja irgendeine Handhabe dass er sagt okay jetzt ist aber Zeit dass er den Führerschein abgeben.
00:25:14: das ist ja immer die Angst die mitschwingt wenn man älter ist und sagt wenn ich das jetzt mach was passiert denn dann wenn ich irgendwie einen großen Fehler mache?
00:25:22: Kann da was passieren?
00:25:23: oder ist es wirklich unverbindlich?
00:25:24: Es
00:25:24: ist unverbindung.
00:25:26: Ja, Leute haben gar keine Möglichkeiten irgendwas zu tun.
00:25:28: Also das wäre ja so richtiges No-Go nach dem Motto, dass wird jemand mit und danach kommt der Profi, der die Rückmeldung geben sollte und geht zur Polizei und sagt nee, also dann mal bitte jetzt nachhören!
00:25:39: Das geht gar nicht.
00:25:41: sollen die müssen, die sind dazu bestreht, sagen ganz ehrliche Rückmeldungen zu geben und eine ehrlichen Rückmeltung kann auch sein.
00:25:46: Boah ich finde das ziemlich kritisch.
00:25:48: mir ist es ganz schlecht gegangen.
00:25:49: Ich würde da ganz ehrlich so mal über nachdenken.
00:25:53: Ich würde vorschlagen man kürzt in Ärzten der ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen.
00:25:57: vielleicht kann man da was kompensieren.
00:25:59: Auswahl erscheinungen sind ja menschlich also jeder Mensch hat meine Ausfallerscheinung.
00:26:05: Der Führerscheid wird deswegen nicht weggenommen.
00:26:06: Also nicht von Seiten derjenigen die diese Rückmeldefahrten betreuen eine Rückmeldung hinter Kompetenz geben, das ist deren Aufgabe.
00:26:14: Ja ich finde es ist ein ziemlich interessanter Hinweis.
00:26:16: also wir müssen da mal festhalten dass Fahrsicherheitstraining etwas wo ich das Fahren trainieren kann und bei der Rückmeldefahrt werde ich im echten Straßenverkehr von einem Experten begleitet.
00:26:28: Also beide sind unverbindlich.
00:26:30: Und auch für Beide, also für Betroffene und Angehörige ist das eine super Sache.
00:26:34: Weil ein neutraler Beobachter dabei ist, wo man dann sagen kann okay ich räume jetzt alle Zweifel aus dem Weg die vielleicht mein Angehöhriger hat oder es ist tatsächlich was dran und ich muss überlegen wie ich strategisch weiter Auto fahre.
00:26:47: wie sie auch schon paar Tipps gegeben haben.
00:26:50: Was wäre denn da so ihr wichtigster Rat?
00:26:52: Vielleicht auch an ältere Menschen oder Angehörtigen die ersten Zweifel an der Fahrsicherheit haben.
00:26:59: Also wenn, wenn Zweifeln einer Fahrsichheit gegeben sind wie gesagt dann immer das Gespräch suchen auf Augenhöhe des Gesprächs suchen keine Vorwürfe Kommunikation betreiben und vielleicht die Unterstützung von wie gesagt einem Profi oder eine weibliche im weiblichen Profil zu suchen die einfach mal mitfährt also diese Rückmeldung gibt.
00:27:19: Wie geht es?
00:27:21: Wie wird es von außen eigentlich Betrachteten beobachtet?
00:27:24: Das ist die erste Schritte Okay.
00:27:26: Und es sind die wichtigen Schritte und man braucht sich da überhaupt keine Sorgen um den Führerschein zu machen.
00:27:31: Ja, das ist immer die größte Angst.
00:27:33: Ich
00:27:34: kann das völlig verstehen!
00:27:35: Es ist... ich beschreibe das mal anders herum.
00:27:39: Etwa noch zwanzig Jahren war es für junge Menschen das bestehende Fall oder Prüfung so die Eintrittskarte in der wachsenden Welt.
00:27:49: Das hat sich komplett geändert.
00:27:50: Das ist heute nicht mehr.
00:27:52: Und so ist es auch.
00:27:53: die Angst, ich müsste meinen Führer Schein irgendwann abgeben ist also die Angst davor, ich werde aus dem gesellschaftlichen Leben herauskatapultiert abgeschnitten.
00:28:02: Und es geht hier nicht darum den Führerschen abzugeben, es geht darum für sich zu reflektieren wie meister ich den Verkehr auch wenn ich leichte Einschränkungen habe und wie meiste ich denen unter sicheren Gesichtspunkten?
00:28:14: Und genau diese Rückmeldung bekommt man beispielsweise in eine Rückmellefahrt.
00:28:17: sagen Wie kann ich meine Fahrkompetenz einfach nicht nur erhalten sondern vielleicht sogar steigern?
00:28:24: Wir müssen im Alter damit leben, dass wir Einschränkungen haben.
00:28:26: Irgendwann hat jeder Mensch Einschrankungen.
00:28:30: Ja genau das fängt ja auch schon ein bisschen früher an.
00:28:34: Kann ich
00:28:34: also Fahrtung sagen?
00:28:39: Genau.
00:28:39: Also das hat mich unbedingt nur mit dem Altwerden was zu tun, dass ist natürlich die Entwicklung der Menschen, die immer älter werden und dann halt entsprechend auch nach.
00:28:46: also verschiedene Defizite und wie gesagt aber ich finde es super wichtig und ich glaube so eine Rückmeldepfad.
00:28:57: Da sollte man mal googeln.
00:28:57: vielleicht können wir auch noch etwas finden in den Show Notes verlinken, dass man sich das mal anschaut und zur Fahrsicherheitstraining ist sicherlich auch keine schlechte Sache wenn man da Lust drauf hat.
00:29:07: Herr Schulti, gibt es noch irgendwas was Ihnen an Herzen liegt?
00:29:11: Ja ich wie gesagt ... Es ist ein gesellschaftliches Problem.
00:29:14: Wir müssen ja nicht nur an die ältere Menschen als sich ansprechen, sondern ich denke auch die Empfehlung dass in dem Falle auch Hausärzte einfach gefordert sind vielleicht mal dieses Thema Straßenverkehr teilhaben und Straßenverkehre auch zu thematisieren weil sie kennen ihre Patienten am besten Und Sie wissen auch etwas was für Einschränkungen können im Alter einfach auftreten?
00:29:32: dann ist dieses Thema Teilnahme am Straßenverkehr in der sicheren Bedingung glaube ich absolut notwendig.
00:29:38: Also muss einfach dieses Teilhabe am Verkehr, Teilhaber an Mobilität besprechen und Möglichkeiten aufzeigen.
00:29:46: wie kann ich wirklich in meinem Leben Mobilität sicher gestalten?
00:29:51: Ich nehme jetzt mal ein Beispiel was wirklich als sehr erfolgreich herausgestellt hat Als wir das begleitete Fahren ab siebzen eingeführt haben also Fahrlaubnis erwerb Wo ja die jungen Menschen, wenn sie mit siebzehn Jahren ihre Fahle ob das Prüfen gestanden haben noch ein Jahr unter Begleitung von nahestehenden Personen halt unser Dämpfende bling unterwegs sind.
00:30:12: Da hatten alle Sorge davor was passiert?
00:30:14: da hauen die Eltern jetzt im hinten auf dem Hinterkopf oder ähnliches?
00:30:18: Nein aber passiert?
00:30:19: es?
00:30:20: passiert ist aber folgendes bei den meisten Sie haben miteinander geredet Sie haben über Verkehrssituationen geredet und dadurch haben die Eltern als Begleitperson auch was gelernt.
00:30:29: Die haben nämlich den neue Teilhaber im Straßenverkehr gelernt, also das was sie vor dreißig Jahren mal gemacht haben hat sich hier auch geändert.
00:30:35: Regelwerk hat sich verändert und da haben ältere, sprich die Eltern von ihren Kindern etwas gelernt wie man neu im Verkehr umgeht.
00:30:44: Und wenn wir es schaffen in allen Altersbereichen diese Kommunikation hinzubekommen dass vielleicht unterschiedliche Generationen Teilnehmer im Straßenverkehrsgespräch kommen und sich gegenseitige Rückmeldung geben, dann haben wir einen Riesengewinn.
00:30:58: Also ich muss die ganze Zeit drüber nachdenken wenn Sie so das wunderbar erklären dass es ja eigentlich gar nicht all das abhängig ist.
00:31:05: also ich kenne auch durchaus Menschen diese jünger sind und wo ich mich so gerne ins Auto einsteigen kann, wo ich mir gerade überlege dass das nicht unbedingt immer mit dem Alter zusammenhängt sondern einfach auch Ja wie haben sie's genannt?
00:31:15: Die Fahrkompetenz, die tatsächlich nicht unbedingt erst mit noch nie wirklich da war.
00:31:22: Und da muss man auch ganz ehrlicher Halber sagen, dass es nicht nur alte Leute betrifft sondern das durch alle Altersschichten eigentlich geht.
00:31:30: und da finde ich so eine Rückmeldungsfahrt insgesamt eigentlich interessant.
00:31:35: Dass man sich selber auch mal bestätigen lässt oder eben auch mal guckt ob man doch wirklich gut fährt oder auch wenn man jünger ist sowas machen kann.
00:31:41: also ich find's gar nicht so abhängig.
00:31:43: Frau Osberg Sie haben mir gerade aus dem Herzen gesprochen Kompetenz ist nicht nur eine Altersfrage.
00:31:48: um Gottes Willen Wenn ich sage, meine eigene Kompetenz zu hinterfragen würde bedeuten.
00:31:53: Ich muss akzeptieren je älter ich werde, desto eher habe ich leichter Einschränkungen.
00:31:59: Aber ich kann vieles kompensierend durch meine Erfahrungen und wenn ich jetzt noch Unterstützung kriege, was für Kompetenzen, Konferenzationsmöglichkeiten gibt es denn noch?
00:32:08: Das ist eher, wo ich hinmeldet.
00:32:09: Also Rückmeldung zum eigenen Fahrverhalten zu bekommen.
00:32:12: und ich gebe Ihnen recht Es gibt doch viele jüngere Menschen wie gesagt da sollten wir mal drüber nachdenken
00:32:18: Genau.
00:32:18: Also ich will jetzt mal das Stückmal vom Alter nehmen, aber Sie haben völlig recht ... Es ist natürlich so wie wir schon besprochen haben, dass halt im Alter dann ziemlich wahrscheinlich ist, dass die eine oder andere Fähigkeit ein bisschen nachlässt, die dann möglicherweise hinterlich beim Autofahren ist.
00:32:31: und ich habe auf alle Fälle mitgenommen, dass man Strategien entwickeln kann um diese nicht mehr vorhandenen Fähigkeiten einfach zu umgehen oder eben verschiedene andere Maßnahmen ergreifen kann, um möglicherweise Feedback zu bekommen oder vielleicht auch das Fahrtraining ein bisschen zu verbessern.
00:32:47: was auch immer und wie man mit den Angehörigen sprechen kann.
00:32:51: Da haben sie auch tolle Hinweise gegeben, finde ich super auch, dass wir uns gegenseitig Feedback geben beim Autofahren in der Familie.
00:33:00: Das ist bestimmt ein guter Hinweis!
00:33:01: Dann kann man mal grundsätzlich darüber reden und dann ist es eine ganz andere Atmosphäre, die Sie richtig sagen als wenn ich dann mit dem erhobenen Zeigefinger Angaben mache an Vater, Mutter, Partner oder wer auch immer.
00:33:13: das würde dann nicht wirklich angenommen Ja.
00:33:17: Ich danke Ihnen recht herzlich,
00:33:19: Herr Schulte!
00:33:20: Sehr geehrter Herr Augersberg hat es Spaß gemacht.
00:33:22: Danke!
00:33:22: Für dieses wirklich informative Gespräch und auch für die ganz konkreten Hinweise- und Strategiemöglichkeiten da.
00:33:28: ich glaube ich haben unsere Hörerinnen und Hörern ganz viel mitgenommen und ich hoffe dass wir einigen helfen konnten bei diesem ganzen Thema ein bisschen besser durchzuschauen.
00:33:37: und ich würde einfach sagen wenn Sie dann liebe Hörerin und Höre selbst unsicher sind oder sich Sorgen machen um an nahenstehenden Menschen, dann nehmen sie einfach die ersten Warnzeichen ernst und gibt ein paar gute Tipps vom Herrn Schulte wie man die Beobachtungen vielleicht auch weitergeben kann.
00:33:54: Denn es geht ja nicht darum älteren Menschen vorschnell ihre Mobilität zu nehmen das wollen wir ja nicht sondern Sie einfach dabei zu unterstützen möglichst lange sicher und selbstbestimmt unterwegs zu sein.
00:34:04: so Ja Wir haben natürlich weitere Informationen und hilfreiche Anlaufstellen Wie immer in unseren shownotes auf pflege.de.
00:34:12: Dann danke ich mal fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge vom Pflegeleichter Leben.
00:34:16: Tschüss und Servus!
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