Young Carer: Wenn Kinder und Jugendliche Angehörige pflegen
Shownotes
Kinder und Jugendliche, die zuhause Pflegeverantwortung übernehmen, kümmern sich um kranke Eltern, Geschwister oder Großeltern, helfen im Haushalt, organisieren Termine oder tragen emotionale Verantwortung – und versuchen gleichzeitig, Schule, Freundschaften und ihr eigenes Leben unter einen Hut zu bringen. Mit Petra Schmieder-Runschke sprechen wir darüber, warum Young Carer häufig übersehen werden, welche Warnzeichen es geben kann und wo Familien Unterstützung finden.
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- Themenwelt Pflegende Angehörige
- Ratgeber Pflegeberatung
- Jetzt Pflegegrad berechnen: Mit unserem Pflegegradrechner können Sie kostenlos und anonym prüfen, ob vielleicht ein Pflegegrad oder eine Höherstufung zusteht. (Werbung)
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- Young Carer Coach und die Wegweiser Sprechstunde, die Online-Beratung für junge Pflegende
Unser Gast Petra Schmieder-Runschke ist Gründerin der An Deiner Seite-Stiftung und Initiatorin des digitalen Projekts Young Carer Coach. Mit ihrer Stiftung unterstützt sie Kinder und Jugendliche, die früh Verantwortung für andere übernehmen müssen.
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Transkript anzeigen
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Pflegeleichter Leben, dem Podcast vom pflege.de.
00:00:16: Ich bin Martina Rosenberg, ehemalige pflegende Angehörige und Chefredakteurin bei pflege.de.
00:00:21: In Pflege Leichter leben sprechen wir über alles was für die Pflege Zuhause wichtig ist von der Organisation über Finanzierungsfragen bis zu den täglichen Herausforderungen.
00:00:31: Heute da sprechen wir aber ein Thema das sehr oft unsichtbar bleibt obwohl es eigentlich mitten unter uns stattfindet.
00:00:38: Also Kinder und Jugendliche, die zur Hause Pflegeverantwortung übernehmen weil sie kümmern sich um kranke Eltern vielleicht Geschwister oder auch Großeltern.
00:00:47: Sie helfen im Haushalt, sie organisieren Arzttermine ja und sie übernehmen emotionale Verantwortung in der Familie.
00:00:55: kaum zu glauben aber in Deutschland gibt's davon fünfhunderttausend Menschen die das betrifft.
00:01:00: also diese jungen menschen nennt man young carer.
00:01:02: Viele von ihnen stemmen Dinge, die eigentlich Erwachsene kaum allein schaffen würden.
00:01:07: Und gleichzeitig versuchen sie auch Schule, Freundschaften und ihr eigenes Leben irgendwie unter einen Hut zu bekommen oft ohne dann darüber überhaupt zu sprechen.
00:01:18: Dabei wird das Thema gesellschaftlich noch immer sehr wenig wahrgenommen.
00:01:22: viele Familien fühlen sich da richtig alleine gelassen und wissen gar nicht wo sie Unterstützung bekommen können.
00:01:28: Deshalb sprechen wir heute mit einer Expertin, die das Thema nicht nur beruflich begleitet sondern auch aus eigener Erfahrung kennt.
00:01:36: Petra Schmier-Runske hat über viele Jahre ihre an Demenz erkrankten Eltern gepflegt und sich danach intensiv für pflegende Angehörige engagiert.
00:01:45: Mit ihrer Stiftung an deiner Seite und dem digitalen Projekt Young Carer Coach unterstützt sie Kinder um Jugendliche, die früh Verantwortung für andere übernehmen müssen.
00:01:56: Liebe Petra, schön dass du heute bei uns bist und herzlich willkommen.
00:01:59: Ja liebe Tina ich freue mich sehr bei euch zu sein und über dieses so wichtige Thema junge pflegende Angehörige zu sprechen.
00:02:07: Ein wirklich wichtiges Thema und leider eben wie ich vorhin schon gesagt habe nicht oft nicht wirklich wahrgenommen weder von der Gesellschaft noch von der Politik.
00:02:15: umso besser dass wir heute drüber sprechen können.
00:02:18: Aber vielleicht holst du uns mal ganz kurz ab, was machst du heute beruflich und warum liegt dir jetzt das Thema Young Carousel am Herzen?
00:02:24: Ja also erst einmal vielen Dank auch noch mal für deine tolle Einführung!
00:02:29: Du hast eigentlich schon fast alles gesagt.
00:02:34: Und ich will dem gerne auch so ein bisschen Persönliches geben, in dem mich vor allem so manche Stimme von Young Carers hörbar machen möchte und erzählen möchte, was die uns auch berichten.
00:02:47: Also ich selber bin von Haus aus Journalistin- und Kommunikationsfrau und habe aber auch viele Jahre in einem Kinderhospiz gearbeitet, bin auch Familienbegleiterin Da möchte ich sagen, als erwachsene Frau.
00:03:03: Ich war thirty-six Jahre alt, als mein Vater die Demenzdiagnose bekommen hat auch über viele Jahre das Thema Pflege erfahren.
00:03:11: Es waren insgesamt zwanzig Jahre.
00:03:13: Erst war mein Vater ... mit einer Alzheimer-Diagnose betroffen.
00:03:21: Das ging über sechs Jahre, wir haben ihn zu Hause begleitet und betreut.
00:03:26: Und ich war schon sehr nah auch bis zum Schluss bei ihm aber auch immer gearbeitet.
00:03:34: also meine Mutter war ja auch da die hat sich natürlich in der Hauptsache um ihn gekümmert Und ganz kurze Zeit eigentlich nach dem Tod meines Vaters ist meine Mutter dann auch Dement geworden.
00:03:44: Das ging noch eine Zeit lang in betreuten Wohnen und dann mussten wir sie aber ins Pflegeheim geben, das war einfach nicht mehr vereinbar mit Beruflichkeit.
00:03:55: Sie ist während Corona gestorben.
00:03:59: Das war auch nochmal ne sehr eigene Erfahrung Corona im Pflegeheim in Bayern.
00:04:04: War schwierig.
00:04:04: Ja, war sehr schwer.
00:04:07: Das war wirklich, muss ich sagen ... ein harter Gang.
00:04:12: Und am Ende hab ich dann nach dem Tod meiner Eltern eben diese Stiftung gegründet weil ich auch aus meiner beruflichen Erfahrung im Kinderhospiz erlebt habe wie es den Eltern geht, den pflegenden Eltern mit den schwerkranken Kindern und ja auch selber die Erfahrungen als pflegende Angehörige.
00:04:34: sehr unsichtbare Gruppe, das war zwanzig-zweiundzwanzig.
00:04:38: Und ich kann nur sagen es ist so viel bis heute passiert Gott sei Dank aus den unterschiedlichsten Gründen.
00:04:44: aber ich glaube einfach auch weil halt immer mehr erkannt wird was für eine große Gruppe das in unserer Gesellschaft ist.
00:04:51: wir wissen es fünf Komma acht Millionen Pflegebedürftige werden begleitet von pflegenden Angehörigen die da zu Hause begleitet werden.
00:05:02: Und das heißt, es ist doch eine große Menge Menschen mit dem Thema beschäftigt sind immer mehr ältere Menschen auch, die alle hochaltriger werden.
00:05:12: und da ist eben diese Gruppe dieser young carer, jüngsten Generationen der pflegenden und kümmernden Angehörigen, die ist bisher sehr unsichtbar.
00:05:23: verschiedene und viele Gründe.
00:05:25: Und die wollen wir einfach sichtbarer machen, mehr Aufmerksamkeit für sie bekommen, weil sie eben eigentlich ihr ganzes Leben noch vor ihnen liegt.
00:05:36: Weil sich ihr Leben ja da in der Pubertät, in der Jugend oder in der Kindheit ... Es ist alles prägend fürs ganze
00:05:42: Leben.".
00:05:44: Jetzt kommt kurz Werbung in eigener Sache!
00:05:46: Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihnen ein Pflegegrad zusteht oder vielleicht sogar eine Höherstufung möglich wäre?
00:05:53: Viele Menschen sind unsicher wie man den tatsächlichen Unterstützungsbedarf im Alltag richtig einschätzt.
00:05:59: Genau hier hilft der kostenlose pflegegradrechner von Pflege.de.
00:06:04: Online beantworten sie einige Fragen zur Situation der pflegebedürftigen Person und erhalten anschließend eine erste Einschätzung welcher Pflege grad zutreffen könnte.
00:06:14: So bekommen sie eine bessere Orientierung, bevor Sie einen Antrag bei der Pflegekasse stellen oder prüfen möchten ob sich ein Widerspruch lohnen könnte.
00:06:22: Jetzt informieren über den Link in den Show-Notes.
00:06:25: Das war's mit Werbung und jetzt gehts weiter!
00:06:28: Also du hast es ja gerade gesagt Kindheit Jugend.
00:06:30: vielleicht wollen wir mal ganz kurz oder vielleicht kannst du mal ganz kurze erklären was versteht man denn unter young carer?
00:06:36: wer fällt da drunter?
00:06:37: Ja also eigentlich erschreckenderweise ab.
00:06:40: ganz kann das sein ab frühstem kindesalter.
00:06:45: Also wir machen immer so ein bisschen bis zum Ende der Ausbildung.
00:06:49: Das kann Studium sein, das kann natürlich auch eine berufliche Ausbildung sein.
00:06:54: Es hängt von der Diagnose und von der Familiensituation ab.
00:06:58: Manchmal sind schon ganz kleine Kinder einfach betroffen davon, dass ein pflegebedürftiges Familienangehöriges in der Familie ist.
00:07:08: Das können auch ein schwerstbehindertes Geschwister sein Das kann eben der Vater durch eine plötzliche Diagnose sein.
00:07:16: Es kann krebs sein, die Kinder sind sechs, sieben ... Da kommen wir jetzt schon sehr schnell zum Thema.
00:07:24: Jetzt geht es nicht nur um dieses Thema Pflege!
00:07:28: in der Regel nicht ein siebenjähriger seinen an Krebs erkrankten Vater, aber die Diagnose steht in der Familie.
00:07:36: Er kann beeinträchtigt sein und Hilfe brauchen.
00:07:39: Und es ist dafür ... Die Kinder können schon sehr prägend sein, wenn plötzlich nicht ganz klar ist.
00:07:46: Wie lange haben wir den Papa noch?
00:07:48: Wie lang wird der da sein.
00:07:50: Und das kann natürlich sehr viele Familien treffen, deshalb ist auch nicht jedes Kind gleich ein Young Carer.
00:07:57: Aber grundsätzlich erst mal eine Beeinträchtigung in einer Familie durch Krankheit, durch Diagnose.
00:08:04: Krankheit auch ... Kommen wir auch noch an einen ganz anderen Bereich rein.
00:08:09: Psychische Erkrankungen von Eltern die auf Kinder ... große Auswirkungen haben können.
00:08:15: Darunter fallen natürlich auch Suchterkrankungen, und ich glaube da wird ... Wenn man so ein bisschen nachdenkt und aus seiner eigenen Erlebniswelt nachdenken, wird einem schon sehr schnell klar, dass das kleine Kinder wirklich Kleinstaltrige betreffen kann.
00:08:32: Wir gehen jetzt mal davon aus in schweren Fällen trifft daher dann der Jugendschutz zu und dass hier auch möglichst Hilfe gefunden wird für Kinder in so frühem Alter, die davon betroffen sind.
00:08:47: Und eventuell eben auch so betroffen sein, dass sie helfen werden muss den Familien.
00:08:54: Dass die Eltern ihre Erziehungsaufgabe und ihre Fürsorgepflicht nicht mehr wahrnehmen können.
00:08:59: Dann kommen wir aber ganz schnell in dem Bereich ... vierzehnjährige, fünfzehnjährige, die eigentlich in der Schule sind, die gerade erwachsen werden, die aufwachsen, die dann ihren Schulabschluss ... erreichen sollen, mittlere Reife, Quali, Abi.
00:09:16: Und die dann übergehen in die Ausbildung.
00:09:18: davon kann und hier kann natürlich auch das echte Pflegethema eine Rolle spielen mit zu Hause anpacken, lagern Medikamentengabe, schauen dass Arzttermine wahrgenommen werden, dass überhaupt organisiert werden.
00:09:39: Ein jetzt young carers mit erwachsenen pflegenden Angehörigen, junge Menschen übernehmen in dem Fall häufig auch Bürokratieaufgaben.
00:09:47: Aber da kommst du schon zum Punkt genau was ich dich mal fragen wollte auch ein Stück weit Was für Aufgaben sind denn typisch eigentlich wenn man sagt?
00:09:55: Was ist denn so typischerweise aus deiner Erfahrung zu sagen was Kinder und Jugendliche an Aufgaben übernehmen?
00:10:00: Also, hängt immer ab von der Situation.
00:10:02: Häufig sind ja auch Pflegedienste da ... die auch da, sag ich mal, die Körperpflege übernehmen.
00:10:07: Aber eine nicht unbeträchtliche Zahl bis zu zehn Prozent übernehmen auch wirklich körpernahe Pflegendienste, die beim Waschen helfen, beim Anziehen, beim Aufstehen.
00:10:21: und das Typische aber ist ... Und da ist ja auch das Unsichtbare, dass sie sehr viel im emotionalen Bereich unterstützen.
00:10:31: Also Verantwortung vor allem übernehmen die einfach nicht altersgerecht ist sich darum kümmern, dass ... die kleinen Geschwister zur Schule gehen, dass die ihr Pausenbrot haben und ihre Hausaufgaben machen zu schauen, dass es Essen jeden Tag auf dem Tisch steht, der wöchentliche Einkauf gemacht wird.
00:10:51: in schwierigen Situationen Trösten Kinder, ihre Eltern sind emotional für die Eltern da.
00:10:59: Müssen stark sein.
00:11:00: Wollen immer ... Dass es nicht den Eltern noch mehr Sorgen bereitet?
00:11:04: Sind deswegen zum Beispiel häufig in der Schule gut.
00:11:09: Weil sie nicht noch mehr Sorge und Kümmernis in die Familie tragen wollen.
00:11:15: Sie wollen dass ihrer Mutter ihrem Papa gut geht Auch wenn ein schwer krankes Geschwisterkind da ist, auch da.
00:11:23: Die Geschwisterskinder sind meistens ganz zurückhaltend, hilfsbereit
00:11:29: und
00:11:30: wenig Aufmerksamkeit auf sich weil sie einfach wissen die Eltern brauchen so viel Zeit und Kraft für meinen Geschwistern.
00:11:39: Das natürlich auch Spuren hinterlässt in so einer Kindheit bei den Menschen.
00:11:44: Was würdest du denn sagen?
00:11:45: Es fängt ja wahrscheinlich nicht von heute auf morgenschlagartig an, sondern es ist so das meistens ... Man hilft erst mal ein bisschen mit.
00:11:51: Da unterscheiden sich vielleicht die Pflegesituationen gar nicht zu den anderen, die ältere Menschen betrifft.
00:11:58: Aber dann kommt irgendwann die echte Pflegeverantwortung.
00:12:01: und könnte man sagen als wann ... Wann ist eigentlich, kann man sagen, da hilft man halt ein bisschen zu Hause und dann kommt wirklich die Pflege Verantwortung.
00:12:11: Gibt's da eine Antwort darauf?
00:12:12: oder ...
00:12:13: Nein, du hast das Stichwort schon gesagt.
00:12:15: Das ist die Verantwortung.
00:12:17: Ich glaube es ist ganz normal und es sollen auch ... will niemand ändern!
00:12:21: Dass Kinder mithelfen in der Familie und Tisch stecken und den Müll mal rausbringen.
00:12:27: Und Gottes Willen, das ist alles im Rahmen dessen was zum Aufwachsen dazugehört und zum Lernen von Verantwortung übernehmen aber in dem Moment wo die Verantwortung, die die Kinder tragen nicht altersgerecht ist wenn sie zu viel ist.
00:12:43: Es ist einfach nicht in Ordnung, wenn ein Kind dauerhaft verantwortlich ist.
00:12:48: Dass z.B.
00:12:49: die Dementekroßmutter mittags ihre Mahlzeiten bekommt.
00:12:54: Beide Eltern sind berufstätig und das Kind kommt aus der Schule.
00:12:57: Du musst schauen, dass die Oma was zum Essen gibt!
00:13:00: Das kocht vielleicht noch die Mutter?
00:13:01: Aber die Tochter, der Sohn muss dann schauen, ob die Omas Essen kriegt.
00:13:06: Das bereitet schlechtes Gewissen.
00:13:08: Das bereitet Druck, wenn die anderen eigentlich nach der Schule ... zum Spielen gehen, jetzt im Sommer ins Freibad gehen.
00:13:15: Ich muss nach Hause ... ich muss schauen, dass da Oma gut geht, das alles in Ordnung
00:13:18: ist.".
00:13:19: Also wenn die Verantwortung, die Kinder in dem Fall übernehmen zu groß wird nicht altersgerechtes und wenn sie spüren, wenn ich's nicht mach, wirds nicht gemacht.
00:13:29: Zum Beispiel auch an Thema Medikamentengabe.
00:13:33: Wenn deine Mutter Medikamente braucht, wirklich eingreifen in den Gesundheitsmechanismus.
00:13:43: Schmerzmittel und es wird an der Medikament verwechselt, es wird nicht gegeben vergessen zu geben.
00:13:50: Es ist immer ...
00:13:52: Immer der Druck dahinter, oh mein Gott hab ich was vergessen, habe ich das falsche Medikamente gegeben?
00:13:57: Was ist passiert?
00:13:58: Warum geht's der Mama jetzt schlechter?
00:14:01: Allein dafür zu sorgen müssen dass die Medikamente im Haus sind, dass die Rezepte da sind.
00:14:06: Dass das alles da ist.
00:14:08: Das ist einfach eine Verantwortung, die nicht kindgerecht ist.
00:14:11: und dann kann es eben zu dieser Parentifizierung kommen, dieser Umkehr der Rollen, dass Kinder eigentlich in die Rolle gegenüber ihren Eltern von ihren Eltern rutschen.
00:14:22: Sie werden verantwortlich für das Leben ihrer Eltern Und ich glaube, da spür mir alle ganz schnell So kann's nicht sein, das geht nicht.
00:14:31: Und es liegt in der Familie und bei den Eltern dafür auch Sorge zu tragen, dass ihr Kind nicht so belastet
00:14:38: aufwächst.".
00:14:39: Das ist ja auch erstaunlich, wenn man liest die Aussage du kannst dir gern korrigieren, wenn sie anders ist als ein bis zwei Kinder in jeder Schulklasse dabei sind, die das betrifft.
00:14:49: Dann fragt man sich natürlich schon ... Wenn das wirklich so ist?
00:14:51: Ich vermute mal, dass man es nach außen gar nicht merkt, warum young carers oft unsichtbar bleiben.
00:14:58: Also, es ist natürlich auch ein sehr schambesetztes Thema.
00:15:01: Wie auch ... Das trifft ja für Erwachsene Angehörige zu aber bei Kindern noch viel mehr.
00:15:07: Sie wollen nicht, dass draußen jemand weiß die Mama ist so schwer krank oder der Papa.
00:15:14: Im Besonderen wenn's um Suchterkrankungen oder auch psychischen Erkrankung geht, die in unserer Gesellschaft einfach tabu sind.
00:15:22: Auch Demenz mit der Oma oder frühe Demenzen.
00:15:27: Wir kennen einige Young Carer, die Abi gemacht haben als die Mutter oder der Vater sehr schwer erkrankt sind.
00:15:33: Wir kennen Studierende, die in eine WG mit der Mutter ziehen gezogen sind weil die Mutter mit sechzig an dem Enz erkrankte ist und sie studieren und versuchen ihren Master im Bachelor und ihrem Master zu machen und gleichzeitig die Sorge tragen dass die Mutter gut versorgt ist.
00:15:51: Es hat so vielfältige Gründe, auch die Familie möchte nicht, dass es nach außen tritt.
00:15:55: Und das ist etwas was wahrscheinlich sehr Unbekanntes, was selbst Lehrer häufig nicht wissen.
00:16:01: Gerade für Schülerinnen und Schüler sind sie in der Schule – und das ist der Safe Space!
00:16:06: Das ist der Moment am Tag, wo ich mal so bin wie die anderen.
00:16:10: Wo es normal ist und mein Leben so ist als das der Anderen.
00:16:13: Es läuft zwar als Handy mit, ist alles okay, habe eine Nachricht auf dem Handy, dass es der Mama nicht gut geht, ist die Mama wieder gestürzt, ist irgendwas passiert ... Aber der Raumschule, da wünschen sie sich sehr.
00:16:25: Und das erzählen ganz viele!
00:16:27: Es hat niemand gewusst, weder der Lehrer noch die Schulkameradinnen.
00:16:34: Ich wollte einfach, dass es keiner weiß.
00:16:36: Weil ich hab mich damals so normal gefüllt und es war die Zeit wo ich so war wie die anderen.
00:16:40: Und das trifft natürlich auch dann wieder auf Freizeitbeschäftigung zum Beispiel im Sporttraining.
00:16:48: Es wird selten erzählt und dann plötzlich wird eine Situation schwieriger.
00:16:52: Es dritten akuter Notfall ein.
00:16:55: Die Lehrer denken der hat wieder die ganze Nacht am Handy gedattelt?
00:16:58: Nein Es war ein Notarzt-Einsatz, es ging der Mutter wahnsinnig schlecht.
00:17:05: Kein Kind schläft danach sofort wieder ein, wenn's nicht mit im Krankenhaus war.
00:17:09: Gerade in Familien ist wir uns auch allen bewusst, wo Alleinerzähende sind.
00:17:16: Es isst dann in der Nacht, in der ich kein Pflegedienst da ist, machen die sechzehn-sehntienjährige Tochter, die dann da ist und die Mütter Mama ins Krankenhaus fährt nach Hause kommt völlig erschöpft ist und es aber dann noch schafft, in die Schule zu kommen.
00:17:31: Eventuell eben auch nicht.
00:17:34: Absentismus ist auch ein großes Thema.
00:17:37: dann im Bereich Schulabsentismus?
00:17:40: Wir haben ja mal beide ... Machen wir mal zusammen in der Talkshow und haben über unsere Themen berichtet.
00:17:45: Mir ist aufgefallen, darauf will ich hinaus, dass natürlich all das, was du erzählt hast und was hier zutrifft, für alle anderen pflegenden Angehörigen oft gilt.
00:17:56: Aber Es ist ja so, dass die young carer da unterscheidet sich einiges zu erwachsenen Pflegen in Angehörigen.
00:18:03: Und deswegen würde ich dich gerne mal fragen, warum oder was gibt's für Gründe damit man es besser versteht?
00:18:09: Warum betrifft das Kinder und Jugendliche besonders hart?
00:18:12: also wir haben schon festgestellt pflege geht an niemandem spurlos vorüber.
00:18:18: es beeinträchtigt dein leben Wenn du jung bist, ja deutlich mehr wie wenn du erwachsen bist.
00:18:25: Du hast das vor dir?
00:18:26: Es kann zu deutlichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
00:18:31: Wir kennen viele Erwachsene, young carers die heute therapeutisch begleitet sind.
00:18:36: Die sagen ich hab's nicht mehr gepackt.
00:18:38: mit dem was alles passiert ist der Verzicht und vor allem des Nicht aufwachsen können Wie es ist eben spielen sich verleben auf Party gehen auch der Schule nachgehen können Das betrifft ja einen Erwachsenen nicht.
00:18:53: Und es ist auch nicht ... Als Sechzehnjährige beschäftigst du dich in der Regel nicht mit Formularen, mit Gesetzen, mit Pflegeanträgen und das Übermaß ... Es ist wieder das dieses Übermaße an Verantwortung, dass führt dazu, dass es Defizite gibt, dasses über Forderungen gibt?
00:19:15: Es häufig wird in der Phase selber, das kennen wir jetzt zwar auch von Erwachsenen-Fliegendenangehörigen kommt es weniger zum Zusammenbruch oder wirklich zum Punkt.
00:19:26: Es geht nicht mehr weiter sondern später.
00:19:29: und vor allem das spielt für junge Menschen eine ganz große Rolle.
00:19:32: Es beeinträchtigt ihren Bildungsweg.
00:19:34: sie gehen häufig nicht oder es kann passieren dass sie nicht das studieren was sich eigentlich wünschen oder die Ausbildung machen weil Sie müssten woanders hingehen, in einen Ort gehen, eine andere Stadt.
00:19:47: Nein, sie müssen zu Hause bleiben.
00:19:49: Sie ändern häufig ihre Ausbildungswünsche oder passen sie an?
00:19:54: Also es prägt den Weg, den Sie gehen und eine Erwachsenepflege hat seinen Weg.
00:20:01: Der hat natürlich auch große Belastungen, enorme Belastung, aber er nimmt sie auch anders wahr.
00:20:06: Und wenn Kinder in der Familie aufwachsen ... sag ich mal ... Jetzt haben wir das Thema auch.
00:20:12: Eine schleichende Erkrankung ist eine chronische Erkrankung, MS.
00:20:18: ALS ist häufig ein schnellerer Verlauf, aber es geht über Jahre und es wird immer mehr ... Und für die Kinder ist es ihre Realität?
00:20:25: Das ist normal!
00:20:26: Sie wissen gar nicht, dass es anders sein kann.
00:20:29: Sie merken zwar, Mensch, die gehen immer weg, sie haben Zeit, bei mir ist's ja so, deshalb bin ich da.
00:20:35: Wir Erwachsenen sagen, Menschen fahren schon wieder einfach in Urlaub, wir könnens nicht weil wir uns um unseren hilfsbedürftigen Angehörigen kümmern.
00:20:44: Wir Erwachsenen haben einfach Bewusstsein, in welcher Situation wir sind.
00:20:48: Wir können sprechen und uns Hilfe suchen.
00:20:51: Junge Menschen tun das häufig nicht.
00:20:54: Weil für sie ist es so wie es ist.
00:20:56: Sie nehmen es hin und spüren erst viel später was es ihnen abverlangt hat auch, wie sie gelitten haben.
00:21:04: Und das sagen uns junge Menschen immer wieder ... Ich hätte mir früher Hilfe gewünscht.
00:21:10: Und jetzt sind wir bei so einem Punkt, wie können wir den helfen?
00:21:14: Ich hätt mir mehr gewünschte, dass mein Umfeld es wahrnimmt was ich tue.
00:21:19: Dass es jungen Menschen werden begrüßt... Wie geht's da Mama?
00:21:22: Nicht
00:21:23: wie geht's dir!
00:21:24: Was macht die Mama?
00:21:25: Da kommst du schon zu einem wichtigen Punkt, den wir vielleicht auch mal ansprechen sollten.
00:21:29: Gerade im Umfeld von Kindern die genau in so einer Situation sind.
00:21:34: gibt es denn irgendwelche typische Warnzeichen?
00:21:35: Die man dann wahrnehmen könnte dass Kinder einfach überlastet sind und wo man dann vielleicht eben genau wie du jetzt sagst Hilfe anbietet oder zumindest organisiert oder einsieht das man Hilfe braucht.
00:21:45: Also, das Einsehen mit der Hilfe brauchen ist eben genau der Knackpunkt.
00:21:51: Dadurch dass kein Bewusstsein dafür besteht, dass man eigentlich sich Hilfe holen sollte wird sie häufig nicht abgerufen.
00:21:57: es gibt inzwischen einiges an Hilfsangeboten aber die wenigsten nehmen Sie wahr und die Wenigsten erkennen sich.
00:22:04: Ich höre Jan Carrey, die mir sagen Es ist so toll was ihr anbietet oder ehemalige Jan Carry junge Erwachsene.
00:22:10: ich habe das selber alles erlebt Aber ganz ehrlich Ich weiß gar nicht, ob ich es in Anspruch genommen hätte.
00:22:17: Wie erkennt man sie?
00:22:18: Also, ich sag mal der engste und meiste Umfeld des sozialen Umfeldes ist natürlich Schule.
00:22:24: Lehrer, Lehrkräfte können young carers vielleicht daran erkennen, wenn eine Veränderung ist.
00:22:29: Wenn Eltern nicht mehr zu den Elternabend kommen, die eigentlich immer gekommen sind, wo man viel mitgekriegt hat, dann hat man gehört, die Mutter war krank.
00:22:37: Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Kind los?
00:22:39: Notenverschlechterung natürlich ... Freundinnen, Freunde?
00:22:45: Warum kann ich eigentlich bei dem nie nach Hause und bei der.
00:22:49: Warum ist die eigentlich so selten mit dabei?
00:22:52: Erzählt die mal was von zuhause?
00:22:54: Die erzählt eigentlich wenig!
00:22:56: Was hat die denn in den Ferien
00:22:57: gemacht?!
00:22:58: Wir waren alle weg, wir waren im Jugendcamp, wir war mit den Eltern verreisen... Was erzählt sie eigentlich?
00:23:09: Auch erfunden, da wird gar nicht erzählt, dass man in den Ferien gar nicht weg war.
00:23:14: Weil man eigentlich Angst hat es die Anderen merken.
00:23:17: Es werden Ausreden gefunden, warum niemand mal nach Hause kommen kann.
00:23:22: Warum findet ein Kindergeburtstag nie bei denen zu Hause statt?
00:23:26: Und natürlich auch diese Zurückgezogenheit, dieses Versuchen ... Eigentlich das man nicht erkennt wie's Zuhause ist dieses Versuchen, dass es nicht sichtbar ist.
00:23:39: Dass zu Hause nicht sichtlich ist.
00:23:41: Das könnte ein Motiv sein für Lehrer, für Freundinnen und Freunde aber vielleicht auch von Eltern mit deren Kinder mit in der Schule sind ... Bei dir warst du noch nie zu Hause?
00:23:52: Was ist da eigentlich?
00:23:54: Wo lebt die eigentlich?
00:23:55: Wie lebt sie denn?
00:23:57: Also ich hab schon mit Eltern gesprochen, die gesagt haben wir haben's mitgekriegt von einer Freundin meiner Tochter in der Klasse.
00:24:03: Seitdem versuchen wir da ein bisschen zu helfen.
00:24:07: Vielleicht, das kann sein ... Du sag mal, kann ich dir was mitbringen?
00:24:12: Kann ich ... Wollen wir mal ein Eis essen gehen?
00:24:15: Vorsichtig nachfragen, sich mal vorstellen wie ging's mir, wenn es so wäre, wenn's meinen Eltern so schlimm ging und vielleicht sogar, was könnt ihr denn da helfen?
00:24:25: Also ... Und sie wollen auch nicht die anderen belassen damit.
00:24:29: Sie sagen auch, es versteht mich sowieso keiner.
00:24:33: Es versteht keiner, wenn ich sage wir sind jetzt wieder im Krankenhaus den Papa geht so schlecht.
00:24:37: Wir haben Angst das er stirbt.
00:24:40: Als Kind hat man das Gefühl dass es niemand anderer versteht und sie wissen nicht dass es andere gibt.
00:24:45: auch immer wieder hören wie dass die sagen Ich hätte nie gedacht, dass es so viele andere
00:24:50: gibt.
00:24:51: Das hilft ja auch ein Stück weit ... Die Kinder sind natürlich emotional belastet.
00:24:56: Wir haben darüber gesprochen, was das in der Entwicklung für sie ausmacht und dass da Schuldgefühle mit aufkommen.
00:25:02: Scham sind alles Gefühle, die wahrscheinlich dann in der Situation sehr präsent sind, weil sie funktionieren müssen.
00:25:10: Wie erleben denn Eltern diese Situationen?
00:25:13: Es gibt ja zwei Perspektiven.
00:25:16: Die Kinder, von denen sprechen wir jetzt die pflegen.
00:25:18: Aber was erleben Eltern denn in solchen Situationen?
00:25:20: Sie wollen ja auch ihre Kinder schützen und sind aber gleichzeitig auf Ihre Hilfe angewiesen.
00:25:25: Das ist doch ein Konflikt im Pflegealltag.
00:25:28: wie erlebst du den?
00:25:29: Du sprichst das ganz konkret an.
00:25:31: Es ist für Eltern ein ganz großer Konflekt vor allem wenn es dann wieder in Situationen kommt wo einfach jetzt gehandelt werden muss, wo's schnell gehen muss... Ich denke jetzt mal an so was wie ein krankes Geschwister.
00:25:43: Es ist ein Notfall wieder, es dreht sich alles um dieses Kind und das kann sich ja über Tage ziehen.
00:25:48: Das muss in die Klinik ... Was mit dem Geschwester?
00:25:52: Das fällt dann erst mal hinten runter.
00:25:53: Das ist weg, das muss funktionieren in dem Moment.
00:25:55: Es wird erwartet, dass es funktioniert und das spürt es auch.
00:26:01: Das Wichtige glaube ich, ist, dass man in der Familie drüber spricht dass die Eltern auch versuchen, herauszufinden.
00:26:07: Erst mal versuchen natürlich, die Belastung nicht auf das Kind abzuwälzen.
00:26:10: Das ist die Aufgabe der Eltern.
00:26:12: Dass es ihre Pflege-, ihre Erziehungsaufgabe und ihre Fürsorgeaufgaben ... Und auch wenn sie da im Konflikt sind zu versuchen so viel wie möglich Hilfe von außen anzunehmen.
00:26:23: Wir wissen, wie schwer das pflegebedürftigen und auch ihren Erwachsenen pflegen bedürftig sind Wie schwer ihnen das fällt, die Hilfe anzunimmen?
00:26:32: Aber sich klar zu sein, da gibt das Leben unseres Kindes drauf.
00:26:37: Das kann nicht sein!
00:26:38: Das dürfen wir nicht zulassen.
00:26:39: also die zur Verfügung stehenden Pflegeangebote zu beanspruchen einzuholen im guten Falle zu versuchen dass das Kind eine aufmerksame Umgebung bekommt wenn es das Vertrauensverhältnis gibt mit den Lehrern sprechen sagen wir haben eine schwierige Situation Zuhause verpflichtet zu schweigen.
00:27:04: Sie sollen das nicht erzählen, vielleicht über den Vertrauenslehrer gehen damit die Kinder in der Schule Rücksicht genommen wird es erkannt wird.
00:27:12: oh da geht's jetzt heute nicht gut.
00:27:13: was ist da los?
00:27:14: also dass umfeld möglich mit einzubeziehen damit die Kinder ein geschütztes Umfeld bekommen und eine Rücksicht bekommen.
00:27:23: Das ist das, was Sie sich auch immer, das formulieren sie auch immer wieder, dass Sie sich Rücksichts gewünscht haben auf Ihre Situationen.
00:27:30: unnatürlich dafür zu sorgen, dass Kinder das tun dürfen, Ihrem Altersgemäß diese Freizeittätigkeit und ihre Neigungen nachzugehen, Sport zu machen, ein Hobby zu machen.
00:27:44: Versuchten so viel wie möglich mit der Familie gemeinsam zu machen in der Freizeitszeit was eben alles möglich ist und zu sprechen, auszutauschen.
00:27:54: Im Zweifelsfall auch entsprechende Dienste-Hilfsangebote anzunehmen, die speziell für Kinder sind.
00:28:01: Für Familien da sind, psychologische Hilfe anzunemen zu sagen wie können wir unser Kind unterstützen?
00:28:07: Wie geht's unserem Kind mit der Situation?
00:28:10: spüren wird dass es überlastet ist?
00:28:12: Kinder haben da ihre Signale Schlaflosigkeit, psychosomatische Störungen Bauch weh Kopfweh.
00:28:18: das kann sich ausdrücken unruhen Ängste, große Angst.
00:28:23: Jetzt sage ich mal vor allem ... wo akute Diagnosen sind, wo es um eventuell Palliativerkrankungen geht, sind ganz große Ängsten bei den Kindern.
00:28:33: Erklären, versuchen zu erklären was ist das für eine Krankheit?
00:28:37: Wo ist die Hoffnung?
00:28:39: Also dieses Indie-Kinderwelt, die Kinder mitzunehmen, kindgerecht mitzonehmen und als Eltern sich bewusst zu werden ist es unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass unser Kind altersgerecht aufwächst.
00:28:53: Obwohl wir diese schwere Belastung in der Familie haben?
00:28:57: Genau das ist eine ideale Situation die du schilderst Petra.
00:29:00: ich kann mal vorstellen ja das.
00:29:01: Ich kann mir auch vorstellen dass es für die Eltern natürlich auch sehr sehr schwer ist.
00:29:06: Es ist halt so wenn man in der Situation ist Dass einem so schlecht geht dass man krank ist dass man Schmerzen hat Dann ist es schon schwierig Die Gedanken auf jemand anders zu lenken und von einem selber weg.
00:29:18: Da gehört schon viel dazu, also das soll heißen alles was du sagst ist natürlich ideal man spricht drüber.
00:29:24: viele können auch über ihre Krankheit nicht sprechen wollen auch nicht über ihre ihre ja ihre Defizite sprechen weil sie ihn vielleicht selber unangenehm.
00:29:33: es ist bestimmt eine große Herausforderung wenn das jetzt nicht gelingt in den Familien.
00:29:39: ich könnte mir vorstellen dass es nicht immer so einfach ist.
00:29:43: Wo können sich denn die Kinder dann hinwenden, wenn sie jetzt z.B.
00:29:47: zuhören und sagen ... Oder auch die Eltern?
00:29:49: Vielleicht machen wir erst mal die Kinder bei diesem Dein Thema eigentlich.
00:29:53: Wo können Sie sich hinwinden?
00:29:55: wie kann man Ihnen helfen?
00:29:57: Also das müssen wir wirklich sagen.
00:30:00: Die Kinder sind unser Thema, das ist der Fokus aber die Eltern sind das Tor und die Tür.
00:30:05: Es geht um die Eltern weil die Eltern schaffen diese Situation in der Familie Und wir hören auch von Eltern dass sie Genau das, was du sagst.
00:30:13: Sie sind in einer verzweifelten Lage, aber sie lieben ihre Kinder und Eltern möchten in der Regel nicht, dass ihre Kinder nicht glücklich aufwachsen.
00:30:23: Und sich den Eltern bewusst werden, dass sie mehr tun können als es denken.
00:30:28: Es gibt Angebote für Kinder, für Geschwisterkinder, für Kinder im belasteten Familien.
00:30:36: Häufig können Erziehungsberatungsstellen, Pflegestützpunkte ... Pflegeanlaufstellen, recherchieren und nachschauen.
00:30:46: Es gibt die Möglichkeit selber sich im Internet kundlich zu machen unter dem Thema young carers.
00:30:53: Das gilt für Eltern ganz genauso wie für die Kinder.
00:30:57: Und wenn wir jetzt um minderjährige Kinder gehen ist es ja sowieso dass die Kinder ohne die Eltern unter älterliche Zustimmung grundsätzlich nicht an Aktivitäten auch teilnehmen dürfen.
00:31:08: Junge Erwachsene, also ab sechzehn dürfen sie natürlich mehr aber wir selber organisieren ja beispielsweise Freizeiten für young carers.
00:31:15: das sind junge Erwachszene in dem Fall Aber wir haben auch Minderjährige dabei.
00:31:20: da müssen die Eltern zustimmen.
00:31:22: Die Eltern müssen einverstanden sein dass das Kind an einer wie es halt so heißt an der Maßnahme an einem Angebot teilnehmen und Deshalb geht's über die Eltern.
00:31:32: Es ist das Bewusstsein, in der Familie zu schaffen und mehr auf das zu hören was Eltern sich so selbst wünschen.
00:31:38: Ich möchte eigentlich dass mein Kind glücklich aufwächst.
00:31:41: es tut mir unendlich leid was passiert aber es sind auch die Eltern die etwas tun können und sich da über Freunde vielleicht Hilfe zu holen.
00:31:50: Man spricht nicht gerne drüber, aber was fügt man den anderen für Leib zu?
00:31:54: Also ich hab ja auch gesehen.
00:31:56: Es gibt da diese Young Carer Coach.
00:31:58: Das ist doch etwas ... Aber Coaching denke ich mir immer.
00:32:01: Da habe ich jemanden, der mich begleitet und unterstützt.
00:32:04: Was genau macht denn Young Caror Coach?
00:32:06: Ja, und wir sind digital gestartet.
00:32:09: Wir gehen dahin, wo wir denken, dass die jungen Menschen unterwegs sind.
00:32:12: Wir sind also stark in den Social-Media, haben dort mit Tutorials versucht zu sensibilisieren.
00:32:20: was macht young carers aus?
00:32:22: Was erleben sie?
00:32:24: wie können Sie Hilfe bekommen?
00:32:25: Wir haben das zusammen mit einer jungen Kollegin gemacht, die es selbst erlebt hat.
00:32:30: als junge Frau ist ihre Mutter durch einen ... eine schwere Krankheit, eigentlich hochhöchstpflegebedürftig geworden und dann auch gestorben.
00:32:39: Da war sie dann für dreiundzwanzig.
00:32:42: Und sie ist heute Pflegeexpertin und erzählt das so aus ihrer Sicht was wichtig ist.
00:32:49: Wir verstehen uns nicht im Sinne von Coaching – wir bieten es auch an wer das möchte aber eben als Wegweiser!
00:32:58: young carers sagen so oft, wir wünschen uns jemanden der uns an die Hand nimmt und sagt wie kommen wir durch diesen Pflegedschungel?
00:33:05: Wo kriegen wir Hilfe.
00:33:06: Und das versuchen wir zu organisieren.
00:33:09: Es ist auch immer so.
00:33:10: jeder Fall ist anders es ist so individuell.
00:33:13: Wie ist die familien situation?
00:33:15: wie ist die Diagnose?
00:33:16: wie alt ist der junge mensch?
00:33:17: wie alt Ist das kind?
00:33:19: also immer wieder andere Hilfen andere Angebote Die sich ein altersklassen die je nach dem Diagnosen gibt spezielle Angebote für junge Menschen in Familien mit Demenz erkranken, mit Familie mit Krebserkrankten.
00:33:35: MS-Erkrankten, Suchterkranken, psychisch Erkrankte.
00:33:39: also da gibt es ganz verschiedene Angebote die mit großem fachlichen und professionellen Verständnis auch auf die Situation eingehen.
00:33:49: Wir versuchen zu vermitteln, wir haben unsere eigenen Angebote.
00:33:52: Wir bieten Austauschgruppen an sich online auszutauschen, untereinander.
00:33:57: wie geht's dir?
00:33:58: Wie hast du die Situation gemeistert?
00:34:00: Wie bist du damit umgegangen?
00:34:02: Wo gings dir so richtig beschissen?
00:34:03: Wie feiert ihr Feiertage?
00:34:05: Hast du Angst, wie geht ihr damit um das es eventuell euer Elternteil stirbt ... Also wir versuchen, Themen orientiert, Altersorientiert die Gruppen sichtbar zu machen.
00:34:20: Damit sie untereinander sich austauschen aber damit auch ihre Umgebung sie erkennt.
00:34:24: und das machen wir mit den verschiedenen Angeboten.
00:34:26: Wir haben selber auch einen Podcast.
00:34:28: Wir haben Erklärfilme, wir haben Präsentationen.
00:34:31: Wir sprechen sehr viel mit Organisationen.
00:34:34: ich sag mal immer so dieses Ökosystem rund um Kinder herum dass wir sensibilisieren wollen auch dafür weil sollten alle miteinander auf diese jungen Menschen zugehen, weil sie selber ... erkennen sich nicht und haben auch kein Bewusstsein dafür.
00:34:50: Ja, du hast ja auch einen ganz wichtigen Punkt vorhin nochmal angesprochen auf den ich noch mal zurückkommen möchte dass man frühzeitig auch Beratungsleistungen installiert also das was ihr ja auch anbietet.
00:35:00: aber dazu müssen die erst einmal zu euch kommen.
00:35:02: Du findest sie ja nicht von alleine, ne?
00:35:04: Die müssen proaktiv kommen Aber erstmal eine Situation zu identifizieren Und da hast du schon im Vorfeld erwähnt in unserem Gespräch Das Pflege-Neuordnungsgesetz hier vielleicht eine Chance bietet.
00:35:15: Siehst du das so?
00:35:17: Also gerade das Beratungsangebot, die Beratunglleistung am Anfang einer Pflegesituation soll ja nach dem Pflegeneuordnungsgesetz stark erhöht werden.
00:35:28: Viel mehr Wert darauf gelegt werden und da sehen wir eine große Chance.
00:35:33: Da müssen aber die Beraten denn stark mitmachen.
00:35:37: im Idealfall würden wir uns wünschen dass es vorgeschrieben ist dass man nach der Situation der pflegenden Angehörigen in der Familie auch fragt.
00:35:45: Wer ist da?
00:35:45: In der Familie sind da eventuell junge Menschen mit drin, Kinder-, Minderjährige die in die Situation einbezogen werden könnten und das da eben vom Anfang eine Sensibilisierung auch der Eltern stattfinden könnte, die dann sagen ... Ja, ihre Tochter ist da.
00:36:04: Aber sind sie sich sicher, ob die das leisten kann?
00:36:07: Wer sagt denn ... Aus unserer Erfahrung sind die und die Pflegeanwendungen nötig.
00:36:16: Die Erfahrung zeigt, dass das für Kinder eigentlich eine zu große Verantwortung ist.
00:36:20: Also da erhoffen wir uns sehr, dass dieses Familien-Setting von Anfang an mehr in den Blick kommt und es dadurch die Eltern früher auch sensibilisiert werden, dass sie dafür sorgen, dass ihre Kinder nicht ... ihre Pfleger sind!
00:36:41: Ja, und dass sie halt dann dadurch ... durch die Person, die da kommt.
00:36:44: Und begleitet auch entsprechend Unterstützung bekommen beziehungsweise ihnen geholfen wird, Unterstützung externe Unterstützung zu finden.
00:36:53: Da gebe ich dir recht her.
00:36:54: Das wäre natürlich eine super Chance ja auch.
00:36:56: Andererseits gibt's auch ein paar Leistungskürzungen von denen wahrscheinlich niemand wirklich begeistert
00:37:00: ist?
00:37:01: Ja, da besteht wieder das Risiko.
00:37:03: Auch da ist es so, dass es gerade in der Anfangsphase Leistungen gekürzt werden sollen.
00:37:08: Und da ist eben das Risikot Da muss ja die Familie wieder zusammenhelfen.
00:37:15: Weil man am Anfang häufig auch gar nicht weiß, wie lange dauert diese Situation?
00:37:20: Am Anfang übersieht man häufig gar nicht, wie sich das entwickelt.
00:37:23: und wir sprachen davon, wie es schleichend immer mehr wird.
00:37:27: Und da ist dann das Risiko, dass grad am Anfang wieder ... Die jungen Menschen mit rein kommen, jetzt machst du schnell das!
00:37:33: Jetzt hilfst du dat, das übernimmst du, das kannst du gut machen.
00:37:38: Es wird ganz schnell immer
00:37:39: mehr.".
00:37:40: Und dann sind wir in der Situation der Überforderung und der zu großen Verantwortung, genau die, die wir ja eigentlich vermeiden wollen.
00:37:47: Die riskiert aber aufgrund dessen früher und schneller einzutreten.
00:37:52: Genau!
00:37:53: Wenn du jetzt heute Eltern oder auch jungen Betroffenen, wenn die jetzt zuhören und sich da ... wiedererkennen, sagen Menschen bei uns.
00:38:00: Das ist ja eigentlich so warm, aber vielleicht gar nicht so bewusst ne?
00:38:03: Also das ist ja immer so eine Sache wo man vielleicht selber reinrutscht und gar nicht wirklich egal ob jetzt die Eltern oder auch die Kinder dir jetzt aber sagen Ja also da fühle ich mich gerade erkannt.
00:38:15: was würdest du denn gerne mitgeben wollen?
00:38:18: holt euch Hilfe allen den jungen menschen.
00:38:23: es gibt Hilfe für euch da draußen.
00:38:25: ihr seid viel mehr als ihr denkt.
00:38:29: Sprecht mit Freunden, wo ihr das Gefühl habt, ihr könnt vertrauen.
00:38:34: Schaut Google dem Internet unter young carers.
00:38:38: Das kommt von junge Kümmerer to care Young carers und den Eltern das gleiche.
00:38:47: holen sie sich Hilfe.
00:38:49: versuchen Sie im Umfeld Freunde Verwandte auf die Situation ihrer Kinder auch aufmerksam zu machen dass sie nicht so alleine sich fühlen, denkt daran, dass es um das Leben eurer Kinder geht.
00:39:04: Es ist die einzige Jugend, die Sie haben und die einzige Kindheit, die sie haben.
00:39:10: Und es ist die Zeit, wo die Grundlage für ihr ganzes Leben gelebt wird.
00:39:16: Wir wissen, dass viele später sagen, es war eine schwere Kindheit – ich habe lange gebraucht!
00:39:23: bis ich zu mir gefunden habe und den Weg auch ins Leben gefunden haben.
00:39:28: Weil es eigentlich nie um mich ging, weil ich immer Angst hatte, dass meine Eltern so schwer krank werden, dass ich sie verliere, weil es immer eine bedrängende Situation war – eine Situation in Angst aufzuwachsen und in Sorge und in Not.
00:39:45: Ich hab auch gesehen, du hast uns auch noch mal drauf aufmerksam gemacht.
00:39:49: Dass es eine Konferenz jetzt auch gibt in Berlin, die nennt sich International Young Carers Conference.
00:39:55: also das heißt da sind aus allen Nationen Menschen mit dabei.
00:39:59: Mach's vielleicht mal ein zwei Sätze dazu sagen wer da dabei ist und wer da sein darf und wo der stattfindet und wie oft?
00:40:06: Also das Thema young carer kommt ja auch vom Namen her.
00:40:10: deshalb ist auch ein Grund übrigens warum es im deutschen so unbekannt häufig ist.
00:40:14: Im Englischen weiß jeder sofort, worum es geht.
00:40:16: also in den angelsächsischen Ländern ist das Thema deutlicher auch gesetzlich verankert viel mehr berücksichtigt und deshalb ist es im Ausland häufig ein inzwischen größeres Thema in der Gesellschaft weil's ja auch um die mentale Gesundheit der Kinder geht.
00:40:36: großes Thema bei uns inzwischen durch Corona.
00:40:40: Und das heißt, es gibt da schon eine lange Forschung und einen großen Austausch weltweit.
00:40:48: Es ist in diesem Jahr im Jahr die fünfte internationale Young Carers Conference.
00:40:55: Ich war vor zwei Jahren in Manchester dabei.
00:40:57: Da waren rund Zweihundertfünfzig, dreihundert Menschen aus der ganzen Welt.
00:41:02: Forscher, Praktiker, soziale Organisationen und viel Regierungsmitglieder auch also aus den Gesundheitsministerien und aus fast dreiundzwanzig Ländern der Welt.
00:41:15: Also es war ganz beeindruckend wenn man sieht wie groß dieses Thema ist und deshalb freuen wir uns so dass es dieses Jahr gelungen ist, das nach Deutschland zu holen.
00:41:25: Es wird in Berlin stattfinden und wir erwarten uns eine große Teilnahme auch aus Deutschland.
00:41:31: es kann ein Grunde genommen jeder hingehen.
00:41:33: auf in erster Linie young carers können kostenfrei hingehen.
00:41:37: Sie können dort sich mit anderen vernetzen.
00:41:40: sie können sehen wie dieses Thema welche Rolle es auch an der wissenschaft spielt und es ist natürlich in ersta linie eine Konferenz, wo Wissenschaftler sich auch austauschen.
00:41:50: Wie ist der Stand der Forschung?
00:41:52: Wie ist das Stand der Unterstützungsmöglichkeiten?
00:41:57: Was erkennen wir wie Young Carers am besten und ihre Familien unterstützt werden können?
00:42:02: Und natürlich, wie funktionieren verschiedene Systeme- und Hilfsangebote in den verschiedenen Ländern?
00:42:07: Es ist ein Erfahrungsaustausch!
00:42:10: Das geht von Australien über Kanada, natürlich über Great Britain – auch die skandinavischen Länder sind da weit.
00:42:16: in Frankreich gibt es große Hilfsorganisation.
00:42:20: In Österreich bildet sich gerade ein Netzwerk im deutschsprachigen Raum, also es ist viel Bewegung.
00:42:27: Forschende in dem auf dem Gebiet sagen sie spüren dass da gerade eine große Welle kommt, eine große Bewegung kommt das für junge Menschen mehr Aufmerksamkeit entsteht.
00:42:40: Also
00:42:41: ich finde es auch ganz gut, man sieht ja jetzt auch eigentlich das ist internationales dieses Thema und das heißt Petra du hast also auch große Hoffnung dass sich in den nächsten Jahren das ist ja das was du gerade angedeutet hast und das man auch sieht mit so Konferenzen dass das wirklich immer mehr ein Thema wird und sich mehr entwickelt was schön ist für die Sache an sich.
00:43:02: Gibt's noch irgendwas, was dir auf dem Herzen liegt?
00:43:04: Was wir hier nicht erwähnt haben.
00:43:06: Im Grunde genommen dieses eine Thema ... Es geht um die mentale Gesundheit und die psychische und seelische Gesundheit der jungen Menschen.
00:43:15: Wir wissen, dass dieses Thema seit Corona auch in Deutschland mehr Aufmerksamkeit bekommen hat.
00:43:20: Und wir sehen das als Grund.
00:43:22: Warum sich hier mehr Aufmerksamkeit auf diese Situation von jungen pflegenden Angehörigen, warum sie mehr Aufmärksamkeit bekommt.
00:43:32: Und das ist uns einfach unglaublich wichtig und wir freuen uns!
00:43:35: Wir sind sehr dankbar dass in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit für das Thema gewinnen konnten.
00:43:45: eben auch dir, und dass wir auch in diesem Podcast darüber so sprechen durften.
00:43:50: So ausführlich für deine Fragen, für dein Interesse ... weil es ist so wichtig, dass möglichst alle Menschen davon erfahren, dass sie Rücksicht nehmen können, dass ihr Verständnis haben für die Situation und das damit den Kindern geholfen wird.
00:44:06: Dass es einfacher wird für Sie und den Familien.
00:44:08: Danke!
00:44:09: Vielen Dank.
00:44:10: Also
00:44:11: wir haben ja schon verstanden in der Redaktion, dass es nicht nur die Altenpflegebedürftigen Menschen gibt.
00:44:15: Es gibt ganz viele Neben-Schauplätze, die selten gesehen werden weil sie nicht in der Vielzahl sind und nicht das so.
00:44:21: trotz finden Sie statt und sind ein großes Thema und ihr seid da auch toll engagiert.
00:44:27: Das haben wir uns ja auch angeschaut und deswegen danke ich dir liebe Petra für dieses offene und auch Wichtige Gespräch.
00:44:34: Ich glaube, dass viele Hörerinnen und Hörern heute mitnehmen, dass Young Carers oft viel mehr leisten als man von außen eigentlich sehen kann – und das Familienunterstützung vielleicht?
00:44:43: Und da hast du es mehrmals erwähnt nicht dann erst suchen sollen wenn gar nichts mehr geht sondern am besten schon vorher des Gesprächs suchen und Hilfe vor allem annehmen.
00:44:51: Das haben wir glaube ich jetzt verstanden und ich hoffe, dass es auch ankam und dass wir dafür sorgen können eine große Reichweite kriegen, dass sich viele jetzt sagen da bin ich auch dabei und dann werde ich mich mal im Internet schlau machen weil euch findet man ja auch digital.
00:45:07: Außerdem haben wir natürlich alle Informationen zu Young Carer und zur Stiftung an deiner Seite und zum Projekt Young Carers Coach in unseren Show Notes verlinkt.
00:45:15: Da kann jeder drauf gehen.
00:45:19: Dann vielleicht noch mal ... Danke an dich, liebe Petra.
00:45:22: Dass du dabei warst?
00:45:23: Danke, liebe Tina!
00:45:24: Das ist wirklich eine ganz große Hilfe.
00:45:27: Ihr seid mitten in dem Thema drin im Thema Pflege und es hilft allen wenn wir alle mehr darüber wissen.
00:45:35: Ja Genau, ich hoffe auch dass unsere Hörerinnen und Hörern was mitgenommen haben.
00:45:39: Und ich würde sagen liebe Hörerin und Höhrer wenn ihnen diese Folge gefallen hat dann abonnieren sie gerne unseren Podcast Pflege leichter Leben.
00:45:47: teilen Sie einfach diese Folge oder besuchen sie uns auf pflege.de für weitere Tipps und Informationen rund um die Pflege zu Hause!
00:45:55: Ich danke Ihnen fürs Zuhören.
00:45:56: bis zum nächsten Mal und Servus.
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